Simone Jugel – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Sat, 12 Mar 2022 10:52:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Die ersten 12 in 2015 /2015/01/die-ersten-12-in-2015/ /2015/01/die-ersten-12-in-2015/#respond Mon, 12 Jan 2015 20:02:36 +0000 /?p=6933 Auf ein Neues.

Mehr wie immer bei Caro. 

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12 von 12 im… Wie bitte? September? /2014/09/12-von-12-im-wie-bitte-september/ /2014/09/12-von-12-im-wie-bitte-september/#comments Sat, 13 Sep 2014 12:05:04 +0000 /?p=6805 Entschuldigung für die Verspätung. Der Sommer kam dazwischen.

Die Rückblicke der anderen auf den 12. gibt es wie immer bei Caro.

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12 von 12 im April 2014: Höchstleistungen am Samstag /2014/04/12-von-12-im-april-2014-hoechstleistungen-am-samstag/ /2014/04/12-von-12-im-april-2014-hoechstleistungen-am-samstag/#respond Sat, 12 Apr 2014 19:34:09 +0000 /?p=6748 Lesen fortsetzen ]]> OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie recht herzlichen zu unserer Übertragung der Samstags-Olympiade. Wir hoffen auf spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen.

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Das Feuer brennt, die Spiele können beginnen. Wir gehen zunächst zum klassischen Wäsche-Dreikampf, mit den Disziplinen

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Waschen,

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Trocknen

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und Bügeln.

Wir hatten Gelegenheit, die Rekordhalterin zu interviewen und diese hat uns versichert, dass die Entscheidung hier immer in der letzten Teildisziplin fällt. Zwar könne man die Teile 1 und 2 nicht außer Acht lassen, jedoch sei gerade der Schlußteil technisch besonders anspruchsvoll und zeitraubend.

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Wir kommen nun zu einer noch recht jungen Disziplin, dem modernen Vielseitigkeits-Konflikt, auch bekannt als „Kinderzimmer aufräumen“. Wegen der besonderen Anforderungen an die Willenstärke der Teilnehmer ist hier die psychologische Begleitung durch die Betreuer enorm wichtig. Der Begriff „mentales Training“ könnte für diese Sportart erfunden worden sein.

Strecke

Zum Abschluss des Wettkampftages schalten wir nun zum sportlichen Höhepunkt in unser Außenstudio zum 32. Pankower Frühlingslauf.

Endspurt

Hier der Zieleinlauf unserer Frau Stevenson!

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Nach soviel Anstrengung haben wir uns ein wenig Entspannung verdient.

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Kuchen im Garten der besten Schwiegereltern der Welt.

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Nein, wir sind nicht direkt vom Kaffeetrinken zum Abendessen übergegangen, auch wenn es hier so aussieht. Aber wie es bei Ikea am Samstag aussieht, wisst ihr alle selber.

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Ein Glas zum Samstag und dabei schauen, was die anderen heute so getrieben haben.

 

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Sonntag in Berlin /2014/04/sonntag-in-berlin/ /2014/04/sonntag-in-berlin/#respond Wed, 09 Apr 2014 16:21:16 +0000 /?p=6730 Lesen fortsetzen ]]> OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Es war vor zwei Wochen, Sonntag in Berlin und die Familie will einen Ausflug machen.

Nichts wirklich ambitioniertes, nur zum Tempelhofer Flugfeld, Kind mit Skateboard bewaffnet, wir wollen uns einfach den Wind um die Nase wehen lassen. Eigentlich pillepalle, wir wohnen quasi am S-Bahn-Ring, und müssten nach etwa 15 Minuten da sein. Aber die Bahn hat andere Pläne. Am Treptower Park heißt es, wir können nicht direkt auf den Ring, sondern müssen erst nach Süden fahren und dann wieder hoch. Auch noch kein Thema, wir steigen in den Zug Richtung Baumschulenweg, im Zug kommt noch die Durchsage, wer Richtung Westkreuz wolle, solle dort einfach in den Zug umsteigen, der auf der anderen Seite des Bahnsteigs bereitsteht. Machen wir glatt. Nur hat ein Bahnangestellter auf dem Bahnsteig etwas dagegen. In den bereitstehenden Zug solle bitte niemand einsteigen, dieser Zug würde heute nirgendwohin fahren. Alle bitte ans andere Gleis, irgendwann würde da ein Zug in unsere Richtung fahren. Also runter, rauf, warten. Die Anzeigetafel hilft nicht weiter, da stehen nur Züge in andere Richtungen. Aber eigentlich ist fast egal, was da steht, denn Züge kommen überhaupt nicht. Die angezeigten Warteminuten hüpfen vor und zurück, nix passiert, nur aus der angezeigten Signalstörung wird irgendwann ein Zugschaden, das ist alles.

Wir suchen derweil nach einer Busverbindung. Da gibt es eine in die richtige Richtung, der Bus ist nur leider gerade weg, der nächste soll erst in gut 15 Minuten kommen. Wir gehen trotzdem zur Haltestelle. Nach und nach folgen uns so ziemlich alle Wartenden. Als der Bus endlich ankommt, stehen da genug Leute für drei Busse. Und drängeln wie die Irren. Man sah dem Busfahrer das Entsetzen förmlich an, der war bestimmt auch nicht informiert. Wir beschließen spontan, dass uns das Flugfeld nicht wegläuft und machen uns mit einer anderen Buslinie auf in Richtung des heimatlichen Parks, da kann man auch skaten.

Auf dem Weg zum Bus meint dann das Kind, ob wir dann am selben Abend noch schwimmen gehen könnten, sie wolle noch für den nächsten Wettkampf üben. Wir gehen dann gar nicht mehr skaten, sondern nach Hause, sammeln in Rekordzeit Badesachen, schauen sogar noch nach, was eine Familienkarte für das nächste Hallenbad kostet, weil wir nicht unnötig Bargeld mitnehmen wollen. 11,50 Euro sagt die Webseite, in Erinnerung hatte ich 10 Euro, aber gut. Weil wir für einen Tag genug haben vom ÖPNV, nehmen wir das Auto.

An der Kasse möchte dann die Dame mit der Betonfrisur und ebensolchen Gesichtszügen 17,50 Euro von uns. „Wir sind ein freizeitorientiertes Bad.“ Ach so, Freizeit ist teurer, klar. Dafür gibt es nur noch Tageskarten. Mir reichen ja zwei Stunden in dem Lärm eigentlich völlig, aber jetzt geben wir nicht auf. Also Geld holen, Karte kaufen, rein ins Vergnügen. Drinnen ist Spaßbaden. Kein Bahnenbetrieb. Ich sehe schwarz für die Trainingseinheit der Tochter. Netterweise ist dann doch eine Bahn gespannt, auf der sich natürlich dann alle die tummelten, die noch ein paar Meter geradeaus schwimmen wollten. Mein Kind kennt da nichts und setzt sich durch, sie ist sowieso schneller (*angeb*). Die pikierten Blicke prallen ausnahmsweise mal an mir ab. Hab ich bei der S-Bahn gelernt.

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Wenn der Geldbaum Blüten treibt /2014/03/wenn-der-geldbaum-blueten-treibt/ /2014/03/wenn-der-geldbaum-blueten-treibt/#respond Sun, 02 Mar 2014 14:23:22 +0000 /?p=6700 Lesen fortsetzen ]]> OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwei Jahre ist es jetzt schon her, dass ich den Geldbaum gestutzt habe. Damals ein wild wucherndes Gestrüpp, im Familienkreise gerne auch „die Hecke“ genannt, sah er nach der Aktion deutlich zierlicher aus. Das Abspecken ist ihm gut bekommen. Und über den Jahreswechsel bildeten sich sogar Knospen, die dann zu zartrosa Blüten wurden. Ich bin ja nicht abergläubig, aber wenn der Geldbaum blüht, heisst das doch bestimmt, dass die Zukunft finanzielle ganz gut aussieht oder? Wobei, wenn man beim Geld über Blüten spricht, ist man schnell im strafrechtlich relevanten Bereich. Also einfach nur schön finden.

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12 von 12 im Februar – Wintersonne mit Rätsel /2014/02/12-von-12-im-februar-wintersonne-mit-raetsel/ /2014/02/12-von-12-im-februar-wintersonne-mit-raetsel/#respond Wed, 12 Feb 2014 18:21:50 +0000 /?p=6678 Mittwoch ist so ein unspektakulärer Tag. Es war einfach nichts los, weder in der Stadt noch auf dem Land. Deshalb haben wir die Langeweile aufgeteilt. Wer mag, kann ja raten, wer sich wo durch den Tag gehangelt hat.

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Makronen 2.0 – Schokoladen-Macarons /2014/02/makronen-2-0-schokoladen-macarons/ /2014/02/makronen-2-0-schokoladen-macarons/#comments Mon, 10 Feb 2014 21:11:02 +0000 /?p=6574 Lesen fortsetzen ]]> OLYMPUS DIGITAL CAMERAPlätzchenmäßig ist der Februar ja eigentlich eine Unzeit. Wer jetzt mit gebackenen Kleinigkeiten punkten will, muss schon etwas anbieten, was nicht mal den Hauch ein Ähnlichkeit mit Lebkuchen und Zimtsternen aufweist. Wie wäre es mit Schokoladen-Macarons? Wer jetzt an die guten alten Kokosmakronen denkt, liegt zwar nicht komplett falsch, aber eigentlich haben die mit den derzeit so angesagten Macarons ungefähr so viel zu tun wie das Reitschulpony mit dem Derby-Sieger. Makronen sind das, was man macht, wenn beim Kochen Eiklar übrig bleibt. Das wird zu Schnee geschlagen, Kokosflocken und Puderzucker dazu und ab in den Ofen. Macarons dagegen bestehen aus zwei Baisers mit einer Creme dazwischen, kommen oft in Knallfarben daher und zieren die Auslagen der Feinkostabteilungen edler Warenhäuser. So ganz hat sich mir der Hype um die bunten Zuckerschocks nicht erschlossen. Die Exemplare, die ich probiert habe, schmeckten süß und sonst nach nicht besonders viel. Dann habe ich ein Rezept für eine Variante mit ziemlich dunkler Schokolade gefunden und festgestellt: Ja, ist doch definitiv was für mich.

Zuerst gebacken Anfang November und im Anschluss leider die Quelle des Rezepts verschusselt, ich versuche das in etwa zu rekonstruieren, was ich gemacht habe (Merke: Beim Kochen immer mitschreiben. Und Lesezeichen anlegen.)

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Man braucht für die Baisers: 125 g Puderzucker, drei Esslöffel Kakao, 165 g gemahlene Mandeln, drei Eiweiss, gut 50 g Zucker und eine Messerspitze gemahlene Vanille.

Dazu kommen für die Füllung noch 100 g dunkle Schokolade und 100 ml Sahne.

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben, dann die Mandeln untermischen. In einer zweiten Schüssel das Eiklar mit dem Puderzucker steifschlagen. Dann die Mandelmischung erst zur Hälfte untermischen, dann den Rest mit der Vanille hinzufügen und nur so lange rühren, bis es sich gerade eben verbunden hat.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und 24 etwa gleich große Kreise auf das Blech setzen, bei mir waren die irgendwo zwischen zwei und drei Zentimeter im Durchmesser. (Alle Rezepte, die ich jetzt beim nachlesen gefunden habe, wollen, dass man die Kreise vorher aufzeichnet. Ich bin mir sehr sicher, dass ich das nicht gemacht habe.) Dann kommt der Clou: Damit die Kreise gleichmäßig werden, und sich eventuell Luftblasen auflösen, lässt man die Bleche aus etwa 10 cm Höhe auf den Tisch fallen. Ich hab damals früh am Sonntagmorgen gebacken. Spätestens jetzt waren alle wach.

Etwa 18 Minuten backen, die Macarons sollen sich leicht fest anfühlen. Aus dem Herd nehmen, leicht abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.

Für die Füllung die Schokolade in eine Schüssel geben. Die Sahne bis kurz vorm Kochen erhitzen, über die Schokolade gießen und zwei Minuten stehen lassen. Dann durchrühren, bis die Masse glatt und abgekühlt ist.

Dann immer zwei Baisers mit etwas Füllung dazwischen zusammensetzen.

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Die Januar – Kur, Teil 2 /2014/01/die-januar-kur-teil-2/ /2014/01/die-januar-kur-teil-2/#respond Thu, 16 Jan 2014 17:24:30 +0000 /?p=6646 Lesen fortsetzen ]]> Januar Kur Teil 2 3 Januar Kur Teil 2 2 Januar Kur Teil 2 1Brauche ich wirklich sechs Auflaufformen?

Die zweite Woche der Kur ist rum, und ich bin im Rückstand. Das letzte Wochenende hat mich reingerissen. Das war für das gründliche Entrümpeln und Reinigen der Küche vorgesehen. Ich gestehe, ich bin nicht mal durch die Hälfte meiner Schränke gekommen. Was zum einen daran liegt, dass ich recht viele davon habe. Zum anderen aber auch daran, dass ich mich verzettelt habe. Das werde ich jetzt nebenbei, Fach für Fach nachholen. Auf der Haben-Seite finden wir allerdings eine Outbox, die sich füllt und verschiedene kleinere Brennpunkte in der Wohnung, die sich einfach mal in nichts aufgelöst haben. Und natürlich die Blumen, die sind immer ein Pluspunkt. Diesmal bin ich am Samstagabend extra noch mal dafür losgegangen. Gewünscht hatte ich mir Zweige mit Knospen oder Blüten, aber es sollte nicht sein. Es wurden dann zartlila Tulpen, obwohl ich es eigentlich für Tulpen noch zu früh im Jahr finde. Schön sind sie trotzdem.

Fast ist schon Halbzeit der Kur. Spüre ich schon eine grundlegende Verbesserung? Ehrlich gesagt, nein. Jetzt hatten wir auch zum Jahresanfang einen ganz gute Ausgangslage geschaffen, und daher wenig Chaos in der Wohnung, so dass kleine Fortschritte jetzt nicht wirklich auffallen. Vielleicht sind die Schritte an den Wochentagen auch zu klein? Wie dem auch sei, die Planer wissen schon, wie sie eine bei der Stange halten. Die Montagsaufgabe bestand nämlich darin, sich für das letzte Januarwochenende Gäste einzuladen. Angeblich, um seien Erfolg zu feiern. Ich bin mir sicher, dass es in der Hauptsache darum geht, Teilnehmer am Aussteigen zu hindern. Aber, nur kein Druck. Auch wenn man schon eine halbe Küche im Rückstand ist.

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12 von 12 im Januar – Ein Tag zum Durchschlafen /2014/01/12-von-12-im-januar-ein-tag-zum-durchschlafen/ /2014/01/12-von-12-im-januar-ein-tag-zum-durchschlafen/#respond Sun, 12 Jan 2014 20:25:22 +0000 /?p=6627 Die ersten 12 von 12 im neuen Jahr. Ich glaube, das Jahr nimmt erst noch Anlauf.

Die übrigen Verdächtigen gibt es wie immer bei Caro.

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Die Januar-Kur Teil 1 /2014/01/die-januar-kur-teil-1/ /2014/01/die-januar-kur-teil-1/#respond Wed, 08 Jan 2014 16:53:37 +0000 /?p=6615 Lesen fortsetzen ]]> Auf der heiß geliebten Seite Apartment Therapy wird gerade etwas veranstaltet, was sich die „January Cure“ nennt. Das ist sozusagen eine Frühjahrskur für die Wohnung beziehungsweise das Haus und besteht aus täglichen Aufgaben, die in ihrer Gesamtheit dann das innere Gleichgewicht der Behausung wieder herstellen sollen. Oder so. Klar hab ich mich angemeldet. Ich will ja, dass es meinem Zuhause gut geht.

Janaury Cure Woche 1 2Janaury Cure Woche 1 1Janaury Cure Woche 1 4Janaury Cure Woche 1 3

Also habe ich seit letztem Donnerstag zunächst eine Liste mit allen Brennpunkten der Wohnung erstellt, und diejenigen identifiziert, die im Laufe dieses Jahres angegangen werden sollen (Jahr? Ich dachte, es ginge um den Januar? Warten wir es ab.) Die Wochenendaufgabe bestand darin, die Böden zu wienern und Blumen zu kaufen. Ein Klacks, jedenfalls die Blumen. Zu Beginn der neuen Woche wurde es dann meditativ. Eine neue Perspektive zu den Räumen oder zumindest einem Raum sollte geschaffen werden (ich habe mich mal auf den beschränkt, der mir bis jetzt am wenigsten gefällt: unser Schlafzimmer). Am Dienstag habe ich eine Outbox aufgestellt, in der ab jetzt alles zwischengelagert wird, bei dem man sich beim Aussortieren noch nicht ganz sicher ist. Diese Dinge bekommen darin eine Woche Aufschub, dann wird entschieden.

Heute nun geht es an das Monatsprojekt. Es gilt, aus der Liste der Projekte eins auszuwählen, dass im Laufe des Monats bewältigt werden kann. Es sollte nicht mehr als ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Außerdem sollte es einen merklichen Vorher-Nachher-Effekt geben. Zu guter Letzt soll man stolz genug darauf sein, um es mit der gesamten Apartment-Therapy-Community zu teilen. Und die ist groß.

Ich habe mir vorgenommen, den Flur umzudekorieren. Dort hängt bisher etwas deplaziert der Setzkasten und daneben zusammenhanglos zwei kleine Bilder. Der Setzkasten, der eigentlich leer bleiben sollte, ist voll mit dem Klüngelkram vom Kind. Da liegt es nahe, dass er vollends ins Kinderzimmer umzieht. Die kleinen Bilder ziehen … naja, irgendwo anders hin. Und an die freigewordene Fläche kommt ein großer Wechselrahmen mit den Kinderkunstwerken. Diese zieren bis jetzt den Kühlschrank und sind schon etwas mitgenommen. Besonders mein Lieblingsbild mit dem Drachen muss dringend hinter Glas. Auf die Wirkung bin ich gespannt. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie mein Kühlschrank „nackt“ aussieht.

Mal sehen, wohin mich diese „Kur“ führt. Ob sich wirklich ein dramatischer Effekt einstellt, wie die Teilnehmer aus dem Vorjahr versichern? Und was passiert mit den Projekten, die nicht in diesem Monat angegangen werden? Vorerst bin ich jedenfalls sehr froh, dass meine Wohnung in diesem Jahr die Neujahrs-Verjüngungskur macht. Dann muss ich es nämlich nicht tun.

Ein frohes neues Jahr!

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