Fundstücke – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Fri, 23 Aug 2013 09:57:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Gestatten: Die Pinocchio-Tomate /2013/08/gestatten-die-pinoccio-tomate/ /2013/08/gestatten-die-pinoccio-tomate/#respond Mon, 19 Aug 2013 08:49:32 +0000 /?p=6341 Lesen fortsetzen ]]> In den letzten Wochen bin ich immer mal wieder über die Bilder von Uli Westphal gestolpert, der mit seinen Mutatoes Obst und Früchte gezeigt hat, die nicht der Norm entsprechen.

Meist wurden die Photos von Artikeln begleitet, in denen immer das gleiche steht: Nicht normgerechtes Obst und Gemüse darf mittlerweile zwar verkauft werden (wer zum Geier ist damals mal auf die Idee gekommen, die Krümmung der Banane zu bestimmen), aber der Verbraucher will es nicht. Und somit landen die vollkommen genießbaren Lebensmittel im Müll.

Da fragt man sich doch, warum das so ist. Wir alle streben nach Individualität und Einzigartigkeit, aber unsere Gurke hat gerade zu sein, unser Kürbis glattwandig und unsere Erdbeere bilderbuchmäßig. Wenn nicht, weg damit. Was für ein elendiger Quatsch, dachte ich mir.

Zwei Tage später erntete ich in meinem Garten die hier

Pinoccio-Tomate

 

Und sie liegt immer noch bei uns, weil keiner es über das Herz bringt, sie zu essen. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum keiner diese Art kaufen will. Denn am Geschmack kann es nicht liegen, die individuellen Gemüse schmecken nicht besser und nicht schlechter als ihre konform gewachsenen Genossen.

Nur leider muß Pinoccio heute dran glauben – denn länger halten als die anderen tun sich die eigenwilligen Dinger leider auch nicht.

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Wie man einen Zauberstab verschenkt /2013/06/wie-man-einen-zauberstab-verschenkt/ /2013/06/wie-man-einen-zauberstab-verschenkt/#respond Wed, 26 Jun 2013 09:31:03 +0000 /?p=6172 Lesen fortsetzen ]]> StabMein kleiner Harry-Potter-Fan hatte Geburtstag und sich einen Zauberstab gewünscht. Selbiges Gerät hat der Vater handgeschnitzt (Esche, fast 15 Zoll, das mit dem magischen Kern üben wir noch). Aber wie verpackt man einen Zauberstab stilgerecht? Auf der Suche nach dem kleinen „Extra“ für die Geschenkverpackung fand ich diese Vintage-Etiketten zum Herunterladen. Mit ein bisschen Herumprobieren kann man die Beschriftung auch gleich eintragen und ausdrucken, sogar Schriftarten kann man ändern, allerdings reagiert die Vorlage etwas kapriziös. Aber auch blanko ausgedruckt und per Hand beschriftet, sind die altmodischen Labels ein schöner Akzent.

Weil der Stab etwas sehr lang geraten ist, passte keine meiner Schachteln. Aber die Pappröhre aus einer Rolle Geschenkpapier ließ sich gut auf die richtige Länge kürzen, und zusammen mit Packpapier und dem Etikett war der Effekt ziemlich überzeugend. Nur das mit der Lieferung per Eulenpost hat nicht so wirklich geklappt.

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Geheimnisvolle Kästchen und sonstige Funde /2013/06/geheimnisvolle-kastchen-und-sonstige-funde/ /2013/06/geheimnisvolle-kastchen-und-sonstige-funde/#comments Mon, 03 Jun 2013 08:29:20 +0000 /?p=6109 Lesen fortsetzen ]]> Ich kenne jetzt noch eine sinnvolle Art, ein verregnetes Wochenende zur verbringen: Wir haben in den letzten zwei Tagen den feuchten Keller der Schwiegereltern entrümpelt. Soviel Zeug! Mein Schwiegervater schwor Stein und Bein, er würde nie wieder etwas aufheben. Und auch Schwiegermutter meinte, die Räume sollen danach möglichst frei bleiben.

Neben einem leichten Muskelkater in den Waden (treppauf, treppab) sind bei uns noch eine Reihe weiterer Andenken gelandet, unter andem Bücher, von denen mein Mann sich nicht trennen konnte, und ein sehr stabiler Tisch, der demnächst meinen wackligen Schreibtisch ersetzen wird. Aber diese zwei geheimnisvollen Kästchen fand ich am spannendsten:

Kellerschaetze 3Kellerschaetze 2

Möchte jemand raten? Hier das Innenleben:

Kellerschaetze 5Kellerschaetze 6

 

Nicht, dass man heute wirklich noch einen so aufwändigen Zirkelkasten brauchen würde, aber wegwerfen geht gar nicht, oder? Das Stickgarn dagegen kommt mir wie gerufen, sowas hat sich das Kind zum Geburtstag gewünscht. Jetzt ist es quasi ihr Geschenk von der verstorbenen Uroma. Die sich über das Interesse des „Häschens“ an Handarbeiten sehr gefreut hätte.

Der Keller ist übrigens frei und kann jetzt trockengelegt werden. Mal sehen, wie lange er danach leer bleibt.

 

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Fundstücke: Geerbte Gläser /2012/11/fundstucke-geerbte-glaser/ /2012/11/fundstucke-geerbte-glaser/#respond Fri, 09 Nov 2012 21:34:35 +0000 /?p=5069 Lesen fortsetzen ]]> Mein Gläserbestand ist schlicht, alltagstauglich und hauptsächlich vom Schweden. Im täglichen Leben reicht mir das völlig. Nur wenn es darum geht, Cocktails (oder was wir als solche bezeichnen) ins rechte Licht zu rücken, finde ich die Auswahl doch recht langweilig. Deshalb bin ich schon so einige Male durch die Haushaltsabteilungen diverser Kaufhäuser sowie über Flohmärkte getigert, jedoch nicht recht fündig geworden. Nicht, dass es keine gute Auswahl gegeben hätte, allein der Preis war nicht meiner.

Jetzt misten wir gerade aus, und bei dieser Gelegenheit habe ich im Keller einen Korb mit Gläsern der Oma meines Mannes gefunden, die ihren Weg als Erbstücke zu uns gefunden haben. Mehr oder weniger gegen unseren Willen, damals. Wenn ich sie mir jetzt so angucke, und mir einen Cocktail darin vorstelle, bin ich doch froh, dass wird sie behalten haben. Es sind keine Kostbarkeiten, aber jetzt kann ich was mit ihnen anfangen, und das steigert ihren Wert entschieden.

 

Bin mal gespannt was uns noch so erwartet. Sind noch mehr Kisten von Oma da unten.

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Ist das Kunst? /2012/11/ist-das-kunst/ /2012/11/ist-das-kunst/#respond Mon, 05 Nov 2012 18:29:06 +0000 /?p=5051

Was man so findet, wenn man mit knurrendem Magen durch Mitte läuft. Ist das die neue Art der Mülltrennung, wollten sie eine Einfahrt freihalten oder ist es Kunst. Oder alles drei in einem?

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Sakura-Campaign – Kirschblüten für Berlin /2012/05/sakura-campaign-kirschbluten-fur-berlin/ /2012/05/sakura-campaign-kirschbluten-fur-berlin/#comments Wed, 02 May 2012 19:35:42 +0000 /?p=3987 Lesen fortsetzen ]]>

Da wird man reich beschenkt, und weiss es nicht einmal. Als wir in das Viertel ganz dicht am ehemaligen Grenzstreifen zogen, standen sie schon da, die Kirschbäume. An die 100 Stück werden es sein, in einer Doppelreihe gepflanzt, ganz dicht an der Stelle, wo bis 1990 die Mauer stand. Es sind so viele, dass  es unmöglich ist, sie alle aufs gleiche Bild zu bekommen. Man nimmt das so hin und freut sich, wenn sie blühen, und fragt sich nicht, wie sie dahin gekommen sind. Oder wo das Grünflächenamt in seiner Weisheit die Bäume hergenommen hat und warum sie ausgerechnet zwischen Schrebergärten und Lidl-Parkplatz gepflanzt wurden. Erst jetzt, nach bald 10 Jahren bin ich zufällig auf die Quelle der Bäume gestoßen.

„Unter den Zweigen der Kirschbäume in Blüte ist keiner ein Fremder hier.“

Aus Freude über die Maueröffnung im November 1989 wurde in Japan spontan eine Kirschbaumpflanzaktion ins Leben gerufen. Der Fernsehsender TV Asahi hatte dazu aufgerufen und über 20.000 Japaner haben sich mit Spenden daran beteiligt, teilweise sollen Kinder sogar ihr Taschengeld geopfert haben. Die ersten Bäume wurden dann symbolträchtig an der Glienecker Brücke zwischen Potsdam und Berlin gepflanzt; mittlerweile sind es über 9.000 (!) Bäume in Berlin und Umgebung. Und ein Teil davon steht nebenan.

Was für ein Geschenk.

 

Wo die anderen Bäume stehen, erfährt man hier .

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Fundstücke – Gott zwinkert nie und andere Lebensweisheiten /2012/02/fundstucke-gott-zwinkert-nie-und-andere-lebensweisheiten/ /2012/02/fundstucke-gott-zwinkert-nie-und-andere-lebensweisheiten/#respond Wed, 15 Feb 2012 10:17:05 +0000 /?p=3577 Lesen fortsetzen ]]> Auf mehrfachen Wunsch stelle ich hier auch mal die Lebensweisheiten der Regina Brett ein. Ich habe sie zu meinem 40ten Geburstag an die Hand bekommen und für sehr gut befunden. Etwaige Übersetzungsfehler gehen auf meine Kappe.

 

 

  1. Das Leben ist nicht fair, aber trotzdem gut.
  2. Wenn Du Zweifel hast, mach einfach den nächsten kleinen Schritt.
  3. Das Leben ist zu kurz, um irgendjemanden zu hassen.
  4. Dein Job wird sich nicht um Dich kümmern, wenn Du krank bist. Deine Freunde und Eltern schon.
  5. Zahle Deine Kreditkartenrechnung jeden Monat.
  6. Du mußt nicht jede Diskussion gewinnen. Einigt Euch, uneinig zu sein.
  7. Weine mit jemandem zusammen. Das hilft mehr als allein zu weinen.
  8. Es ist ok, sich über Gott zu ärgern. Er kann das ab.
  9. Spare vom ersten Gehaltsscheck für Dein Alter.
  10. Wenn Schokolade ins Spiel kommt, ist Widerstand zwecklos.
  11. Schließe Frieden mit Deiner Vergangenheit, damit sie nicht Deine Zukunft verhunzt.
  12. Es ist ok, wenn Deine Kinder Dich weinen sehen.
  13. Vergleiche nicht Dein Leben mit dem anderer Menschen. Du hast keine Ahnung, was sie mitmachen
  14. Wenn eine Beziehung ein Geheimnis sein soll, solltest Du nicht in ihr sein.
  15. Alles kann sich mit einem Augenzwinkern ändern. Aber keine Angst, Gott zwinkert nie.
  16. Atme tief durch. Das beruhigt.
  17. Trenne Dich von allem, was nicht nützlich, schön oder erfreulich ist.
  18. Was Dich nicht tötet, macht Dich wirklich stärker.
  19. Es ist niemals zu spät für eine glückliche Kindheit. Nur beim zweiten Mal hast Du es in der Hand und niemand anders.
  20. Wenn es darum geht, zu bekommen, was man liebt akzeptiere niemals ein Nein.
  21. Zünde Kerzen an, hol die schönen Tischdecken raus, trage sündteure Unterwäsche. Hebe es nicht für eine spezielle Gelegenheit auf. Heute ist ein solcher Tag.
  22. Plane und bereite Dich vor. Und dann tue, was spontan gerade richtig ist.
  23. Sei jetzt exzentrisch. Warte nicht bis Du alt bist um Lila zu tragen.
  24. Das wichtigste Sexorgan ist das Gehirn.
  25. Niemand ist für Dein Glück verantwortlich als Du selbst.
  26. Begegne jeder sogenannten Katastrophe  mit folgenden Worten “Hat es in fünf Jahren noch irgendeine Bedeutung?”
  27. Wähle immer das Leben.
  28. Vergib jedem alles.
  29. Was andere Leute von Dir denken braucht Dich nicht zu interessieren.
  30. Zeit heilt alle Wunden. Gib der Zeit ihre Zeit.
  31. Wie gut oder schlecht eine Situation auch ist, sie wird sich ändern.
  32. Nimm Dich selbst nicht zu ernst. Niemand anderes tut es.
  33. Glaube an Wunder.
  34. Gott liebt Dich, weil Gott das eben tut. Nicht weil Du irgendetwas getan oder eben nicht getan hast.
  35. Plane nicht alles. Geh raus und mach das meiste aus dem Heute.
  36. Alt werden schlägt die Alternative – jung zu sterben.
  37. Deine Kinder haben nur eine Kindheit.
  38. Was am Ende wirklich zählt, ist ob Du geliebt hast.
  39. Geh jeden Tag raus. Wunder warten überall.
  40. Wenn wir alle unsere Probleme auf einen Haufen werfen würden und die der anderen sehen würden, wir würden unsere eigenen zurücknehmen.
  41. Neid ist Zeitverschwendung. Du hast alles, was Du brauchst.
  42. Das Beste kommt noch….
  43. Egal wie Du Dich fühlst. Steh auf, zieh Dich an und geh da raus.
  44. Gib nach.
  45. Das Leben ist nicht unbedingt nett verpackt, aber es ist trotzdem ein Geschenk!
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Fundstück der Woche – Wo ich jetzt gerne sein würde /2012/01/fundstuck-der-woche-wo-ich-jetzt-gerne-sein-wurde/ /2012/01/fundstuck-der-woche-wo-ich-jetzt-gerne-sein-wurde/#comments Wed, 25 Jan 2012 16:39:42 +0000 /?p=3397 Lesen fortsetzen ]]> An einem dieser wirklich düsteren Tage der letzten Woche bin ich über freecabinporn gestolpert. Eine dieser Seiten, die Dich träumen lassen, Du seiest ganzganzganz weit weg, hättest gutes Wetter und noch mehr Ruhe. Und da dieses Wetter anscheinend hier in absehbarer Zeit nicht besser wird, lade ich zum mitträumen ein.

Bild: Dunton Hot Springs

Sollte ich in meinem Leben jemals noch mal nach Colorado kommen – da will ich hin. In eine Hütte aus Holz, nicht ganz so sanfte Hügel um mich herum, alles ist grün, ich liege im Liegestuhl, ein gutes Buch vor mir und einen Latte neben mir. Ja, die Vorstellung nehm ich. Übrigens hört diese Hütte auf den schönen Namen Dolores und ist zu mieten. Seufz.

Bild: Tom Persinger

In dieser Hütte wird gearbeitet. Sie gehört zu einer Reihe von Feuerwachstationen in Montana. Zugegeben, vielleicht wird es früher oder später da schon einsam, aber für so ein paar Wochen würde ich gerne mit Feuerwachstationsmitarbeitern tauschen.

Bild: Stephen Tamiesie

Und noch ein Bergbild. Diesmal in den Weiten von Montana – man gebe mir viele Bücher, genug zu essen und ein bis zwei Kisten Wein und ich bin für einen Monat in der Wildnis gerüstet. Nagut, und vielleicht noch einen Geländewagen, damit man die ganzen Vorräte auch dahin bekommt.

Bild: Katrine Martensen-Larsen

Ein Haus direkt am Meer, auf Felsen gebaut. Mehr brauche ich nicht zu meinem Glück. Und das gar nicht weit von hier entfernt – Dänemark ist fast um die Ecke. Seufz. Jetzt haben es die Bilder geschafft und ich will in der Urlaub. In einen einen langen Urlaub bitte!

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Fundstück – Ein Ring ganz für mich alleine! /2011/10/fundstuck-ein-ring-ganz-fur-mich-alleine/ /2011/10/fundstuck-ein-ring-ganz-fur-mich-alleine/#comments Thu, 20 Oct 2011 17:44:47 +0000 /?p=2630 Lesen fortsetzen ]]> Eins vorab, mein Jetlag geht genauso schnell und so langsam weg, wie immer – pro Stunde ein Tag. Das Problem ist eher der Temperaturunterschied von knapp 30 Grad – wobei ich einsehe, dass das Jammern auf sehr hohem Niveau ist.

Wir waren ja in den USA, genauer Arizona, noch genauer Sun City. Die Stadt zeichnet sich durch viele Dinge aus. Eines davon möchte ich heute hervorheben (ein zweiter wird folgen). Da in der Stadt nur Menschen leben dürfen, in dessen Haushalt ein mindestens 55-Jähriger wohnt, haben sehr viele Menschen dort sehr viel Zeit — Zeit endlich mal dem mit Muße nachzugehen, wozu vorher keine Zeit war. Das kann eigentlich alles sein — vielleicht erinnert sich jemand an meine unsere Quilts, die von meiner Schwiegermutter gemacht wurden. Die fertigt sie unter anderem im Quilting Club dort an. Und so gibt es Clubs für alle möglichen Dinge wie Glasbearbeitung und Malerei. Und auch für Silberkunstwerk.

Und sie haben einen Laden, in dem man die Kunstwerke käuflich erwerben kann. Da die Leute dort größtenteils auf Non-Profit-Basis arbeiten, machen sie dort die ungewöhnlichsten Sachen. Als der Autor letztes Jahr dort allein war brachte er mir diese Kette mit – brushed silver. Ich liebe sie, sie ist schwer, sie ist schön und sie ist ein Einzelstück, denn sie wird aus Silber zusammengebürstet und es gibt sie so eben nur einmal.

Und so kam mir drüben fast vor Toresschluss die Idee, ich könnte mir doch einen passenden Ring dazu kaufen. Dachte ich mir so. Dumm nur, dass vor mir noch keiner auf die Idee gekommen ist. Solche Ringe gab es nicht. Was aber nicht das Problem war. Mir wurde versichert, dass die zuständige Person sich melden würde. Also ging am nächsten Tag das Telefon und es war gar nicht die Frage, ob es vielleicht möglich wäre mir einen Ring nach meinen Wünschen zu fertigen — innerhalb von zwei Tagen. Die Frage war nur, welches Teil genau ich denn haben wollte, ich solle doch mal vorbei kommen. Also Mann und Kinder eingepackt und ab dafür.

Dort angekommen wurden uns als allererstes mal die Kinder abgenommen, in die Geheimnisse des Silberkunsthandwerkes eingewiesen und mit einem eigenen Ring wieder entlassen, derweil der Autor und ich Ringart, -dicke und -größe bestimmten. Und wiederum einen Tag später hatte ich ihn – meinen Ring. Nicht nur, dass er durch die Art ein absolutes Einzelstück ist, er wurde auch für mich und nur für mich gefertigt.

Vielen lieben Dank, Terry!

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Ein Arbeitszimmer für den Autor: Teil 3 (Fundstücke) /2011/09/ein-arbeitszimmer-fur-den-autor-teil-3-fundstucke/ /2011/09/ein-arbeitszimmer-fur-den-autor-teil-3-fundstucke/#respond Mon, 26 Sep 2011 14:10:34 +0000 /?p=2470 Lesen fortsetzen ]]> Es ist doch erstaunlich, was man alles findet, wenn man nach zehn Jahren ein Arbeitszimmer ausräumt, in das man beim Einziehen hektisch alles aus den Umzugskisten gestopft hat.

Eine Büchse D-Mark

Geld, zum Beispiel. Erstaunlich viel Geld sogar, wenn auch leicht angefressen. Ja, irgendwas war da mit einem Wechsel, den wir immer wieder verschoben haben …

D&D Basis-Set

Irgendwie ist mein Freundeskreis nicht an diesem Spiel hängengeblieben. Aber immerhin habe ich genug Praxis bekommen, um mitreden zu können. In einigen Jahren sind die Kinder so weit — noch ein Grund, einen großen Spieltisch im Keller zu bauen.

Altes C´t-Heft

Assembler! Damals hat c’t seinen Lesern noch richtig etwas zugetraut (oder zumindest zugemutet) … Multiplikation auf 8-Bit CPUs, in meinem Fall der 6502, was war das für ein Spaß. Aber der Fortschritt ließ sich nicht aufhalten ….

ATARI ST Buch

… und bis heute habe ich mit keinem Computer mehr Spaß als mit meinem Atari ST. Erst das Internet und Linux haben uns getrennt.

Heft Rätsel Frau

Gut, alle Rätsel löste das Heftchen nun doch nicht. Die zugehörige Men’s Health-Ausgabe ist schon lange als Klopapier reinkarniert worden. Zumindest haben wir sie nicht gefunden.

Bauskizze Arrbeitsraum

Und siehe da, eine alte Bauskizze des ursprünglichen Arbeitsplatzes in der Ecke (mit Notizen zu einem E-Mail-Programm, das ich zur Übung geschrieben habe). Ist dann ja tatsächlich mehr oder weniger so geworden.

Sonst zum Stand des Projekts: Wir haben alles ausgeräumt und reißen jetzt den Teppich und das alte Laminat hoch. Weil das nicht wirklich so spannend ist, werde ich im nächsten Teil beschreiben, welche Leitlinien beim Aufbau des neuen Arbeitszimmers gelten sollen (sprich, welche Fehler nicht wiederholt werden sollen). Und wir werden auch etwas über Kabelschächte und Brüstungskanäle zu sagen haben.

Fortsetzung hier

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