Backen – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Wed, 08 May 2013 05:33:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Cinnamon Rolls /2013/05/cinnamon-rolls/ /2013/05/cinnamon-rolls/#comments Mon, 06 May 2013 08:13:03 +0000 /?p=6010 Lesen fortsetzen ]]> Cinnamon RollsAm Wochenende waren wir bei Frau Eventsofa und Herrn Codemonkeyism zum Frühstücken eingeladen und ich hatte mir in den Kopf gesetzt, Cinnamon Rolls beizusteuern. Die kenne und liebe ich, seitdem mein Mann mir als Reisemitbringsel mal ein amerikanisches Kochbuch verehrt hat. Man könnte auch Zimtschnecken dazu sagen, aber ich finde, dann stellt man sich so eine flache Scheibe vor, womöglich trocken oder aus Blätterteig. Und das hat mit der saftigen, fluffigen amerikanischen Variante nicht viel zu tun.

Als regelmäßiger Frühstücksbestandteil eignen sie sich nicht wirklich, weil sie zum einen ziemlich gehaltvoll sind und zum anderen recht aufwändig. Denn auch wenn sie eigentlich gar nicht soviel Arbeit machen, brauchen sie reichlich Zeit, weil sie zweimal gehen müssen.

Für den Teig braucht man ein Päckchen Trockenhefe, eine halbe Tasse warmes Wasser, eine halbe Tasse warme Milch, etwa 4 Esslöffel geschmolzene Butter, einen Teelöffel Salz,  ein Ei und etwa 500 Gramm Mehl (oder etwas weniger).

Die Trockenhefe mit warmem Wasser auflösen. In einer anderen Schüssel die Milch mit dem Zucker, der geschmolzenen Butter, dem Salz und dem Ei verrühren. Aufpassen, dass die Butter nicht zu heiß ist, sonst gerinnt das Ei. Ungefähr die Hälfte des Mehls hinzufügen und rühren, bis es glatt ist. Die aufgelöste Hefe hinzufügen. Dann soviel vom restlichen Mehl reinarbeiten, wie möglich. Auf einer bemehlten Fläche gute fünf Minuten kneten. Dann in  einer gefettenen Schüssel eine gute Stunde gehen lassen.

Anschließend kurz noch mal durchkneten und auf etwa 40 mal 20 cm ausrollen. Für die Füllung braucht man noch mal etwa vier Esslöffel geschmolzene Butter und etwa die gleiche Menge Zimtzucker. Erst den Teig mit Butter einpinseln, dann den Zucker darüber, danach von der Längsseite aufrollen. Die Rolle in 12 Stücke schneiden und in eine Form legen, die vorher ebenfalls mit Butter eingepinselt und mit Zimtzucker ausgestreut wurde. Dann abdecken und noch einmal eine gute halbe Stunde gehen lassen.

Bei 190 Grad etwa 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit mit Vanille, einer halben Tasse Puderzucker und, na klar, wieder etwas geschmolzener Butter, einen Guss herstellen, mit soviel heißem Wasser glatt rühren, wie einem günstig erscheint. Bei mir ist es ein wenig zu dünn geraten. Nach dem Backen ein paar Minuten abkühlen lassen, bevor man den Guss aufträgt.

Das Ganze hat dann natürlich länger gedauert, als geplant, und deshalb kamen wir mit wirklich knurrendem Magen und schlechtem Gewissen bei unseren Gastgebern an. Aber die Krönung der Aktion war es, mit den warmen, duftenden Rolls in die S-Bahn zu steigen und die hungrigen Gesichter der Mitreisenden zu beobachten.

Cinnamon Rolls (1)

Offenbar werden wir gerade zum Koch-Blog. Das war zwar nie so vorgesehen, aber wir nehmen es jetzt mal, wie es derzeit kommt. Hoffentlich gilt auch hier das Mütter-Mantra: „Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase!“

 

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Wo laufen sie denn? – Nebenbei-Kekse /2012/03/wo-laufen-sie-denn-nebenbei-kekse/ /2012/03/wo-laufen-sie-denn-nebenbei-kekse/#respond Mon, 26 Mar 2012 18:55:28 +0000 /?p=3825 Lesen fortsetzen ]]> Von gelegentlichen Anfällen von Prokrastination mal abgesehen, läuft es aber derzeit ziemlich gut. Was unter anderem daran liegt, dass mein Kind jetzt wie eine echte Große alleine zur Schule fährt und auch wieder zurückkommt. Meistens erwischt sie sogar den richtigen Bus. Und steigt auch fast immer an der richtigen Stelle aus (Wir reden nicht gern darüber). Und seitdem sie auch den Heimweg alleine meistert, hat es sich eingespielt, dass sie bei der Rückkehr in der Küche Milch und Kekse vorfindet, egal, ob ich da bin oder nicht. Das gefällt ihr ausnehmend gut. Weil wir auf diese Weise die gekauften Haferflockenkekse verbraucht haben, war heute Nachschub fällig, und weil Montag ist, hatte ich Zeit zum Backen.

Das Ausgangsrezept ist amerikanisch, also wird wieder in Tassen gemessen.

Eine 3/4 Tasse weiche Butter durchrühren, 1,5 Tassen braunen Zucker mitrühren, knapp 2 Teelöffel  Backpulver, halben Teelöffel Zimt durchrühren. Dann zwei Eier dazu und etwas Vanille. 1,5 Tassen Mehl und 2 Tassen Haferflocken irgendwie drunterkneten. Das schafft mein Mixer nicht mehr wirklich, aber es reicht, was man mit dem Kochlöffel hinbekommt, es muss nicht besonders gleichmäßig sein. Kleine Häufchen (ca. zwei Teelöffel) auf Backpapier, reichlich Abstand lassen, denn es verläuft stark. Bei 190 Grad ca. 10 Minuten backen.

Danach erst eine Minute auf dem Blech lassen, danach auf dem Gitter auskühlen lassen, da sind sie anfangs noch sehr weich, werden dann aber schön knusprig. Wir mögen die dunklen lieber.

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