Balkon – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Sat, 14 Sep 2013 13:30:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Die Klettertrompete 2013: Keine Lust auf Herbst /2013/09/die-klettertrompete-2013-keine-lust-auf-herbst/ /2013/09/die-klettertrompete-2013-keine-lust-auf-herbst/#respond Sat, 14 Sep 2013 13:30:49 +0000 /?p=6411 Lesen fortsetzen ]]> klettertrompete 1Dieses Jahr war mein Balkon besonders gemütlich. Dicht begrünt, man kann auch sagen halb zugewachsen, und vor allem ohne jeden Aufwand. Die Klettertrompete hat alles zugerankt und wenn man mal ein paar Tage nicht aufgepasst hat, musste man sich erst die Sitzplätze wieder freikämpfen. Sie  blüht erstaunlicher Weise immer noch und mach noch gar keine Anstalten, in den Herbstmodus zu schalten. Brave Ranke, ich mag auch noch nicht.

Inzwischen hat die Ranke namens Madame Galen auch die nächste Etage fest im Griff und angelt schon verstohlen nach dem dritten Stock. In ein paar Jahren werden wir Besuchern vorab Macheten schicken, damit sie noch durch dir Tür kommen.klettertrompete 4

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Zum Vergleich: die Vorjahresbilder.

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Balkon-Winter /2013/01/balkon-winter/ /2013/01/balkon-winter/#respond Fri, 18 Jan 2013 17:37:47 +0000 /?p=5371 Lesen fortsetzen ]]> Balkon 4Angesichts der grauen Tristesse da draußen kann man gar nicht glauben, was im Sommer wachstumsmäßig auf dem Balkon abgeht. Zur Erinnerung: Im letzten Sommer hatte die Klettertrompete namens Madame Galen gefühlt den halben Balkon blockiert. Man freut sich ja, das es ihr so gut geht, würde aber ganz gerne selber auch noch mal draußen sitzen.

Nachdem Herbstwinde und Frost durchs Land gegangen sind, sieht das jetzt das alles sehr trocken aus und man kann sich nicht vorstellen, dass aus diesen paar dürren Ästchen in ein paar Monaten quasi ein Privat-Dschungel wird. Jetzt wäre Platz, aber wer will jetzt schon raus? Damit wir aber das nächste mal, wenn es wieder warm wird, auch noch Platz für uns finden, geht es der Madame jetzt an den Kragen.

Ausgedünnt sieht es zwar gegenwärtig noch trostloser aus, aber im Schein der Trübnis, die sich da Wintersonne nennt, fällt das nicht weiter auf. Dafür finde ich jetzt jetzt Menge Haken, um das Futter für das durchgeknallte fröhlich zwitschernde Spatzengeschwader im Vorgarten zu befestigen. Die Federviecher können geren für etwas Leben vor dem Fenster sorgen. Bis die grüne Hölle zurückkehrt.

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Kartoffeln mit „x“ /2012/11/kartoffeln-mit-x/ /2012/11/kartoffeln-mit-x/#respond Fri, 02 Nov 2012 14:54:15 +0000 /?p=5035 Lesen fortsetzen ]]> Hoffnungsvoll hab ich Kartoffeln gesetzt, in alte Ketchup-Eimer auf dem Balkon. Angeblich soll das alles komplett einfach sein, egal, in welchem Behältnis man sie anpflanzt. Schön haben ausgetrieben haben sie, ich hab fleißig angehäufelt und gegossen. Bevor der Frost kommt, sollen Kartoffeln ja aus dem Boden. Also haben wir auf dem Balkon geerntet, sprich: eimer umgekippt. Und gesucht … und gesucht … und gesucht …

Das Ergebnis sieht man oben. Und das war alles. Gefühlt ist das ungefähr die Menge, die ich in Form von Saatkartoffeln vergraben habe. War es zuviel Wasser oder zuwenig? Nicht oft genug angehäufelt? Doch der Eimer zu klein? An den Kartoffeln selbst sollte es nicht gelegen haben.

So lohnt sich das Gießen nicht. Falls ich nächstes Jahr noch einen Versuch unternehme, muss ich zumindest irgendwie sicherstellen, dass der Regen mir die Bewässerung abnimmt. Sonst sparen wir uns den nächsten „Satz mit x“.

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Basilikum, blühend /2012/08/basilikum-bluhend/ /2012/08/basilikum-bluhend/#comments Wed, 08 Aug 2012 19:56:07 +0000 /?p=4597 Lesen fortsetzen ]]> Mein Basilikum blüht. Jedenfalls das normale, das mit der Zitrone ist noch schüchtern. Aus gegebenem Anlass hab ich dann versucht zu erkunden, wie es denn nun ist mit blühenden Küchenkräutern: sind die während und nach der Blüte noch zu gebrauchen, oder werden schwach, bitter, hartstielig und reif für die Tonne?Leider war es wie so oft im Leben: klare Antworten sind Mangelware und fallen auch für jedes Kraut anders aus. Sehr oft fand ich die Aussage, die Würzkraft und die geschmackliche Qualität ließe nach der Blüte nach. Ich kann das auch eigener Erfahrung nicht wirklich bestätigen. Da kann aber daran liegen, dass ich noch nie blühend/nichtblühend zum nebeneinander probieren konnte. Oder ist der Qualtitätsunterschied vielleicht nur was für Fachleute?

Bezogen auf mein Basilikum habe ich dann recht nachvollziehbar die Antwort gefunden, dass man die Blüten abschneiden soll, sobald sie auftauchen. Ich meine, ein Blick auf das Bild und es ist klar, dass eigentlich nur noch die Frage offen ist, um wie viele Wochen ich zu spät dran bin.

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Alles im Eimer /2012/06/alles-im-eimer/ /2012/06/alles-im-eimer/#comments Mon, 18 Jun 2012 18:51:22 +0000 /?p=4318 Lesen fortsetzen ]]>

Ich hatte ein paar Saatkartoffeln „geerbt“, die sowohl im Schwieger- als auch im Schulgarten keine Platz mehr gefunden haben. Damit hab ich jetzt einen Testlauf „Kartoffeln auf dem Balkon“ gestartet. Ein echtes Kartoffelfass war mir für so einen ersten Versuch zu teuer. Beim Rumlesen im Internet entstand zudem der Eindruck, dass es nahezu egal ist, worin man die Knollen verbuddelt, es dürften sogar Reissäcke oder Ikea-Tragetaschen sein. Wir starten also mit zwei leeren Ketchup-Eimern. Und siehe da, sie sprießen schon kräftig und wurden schon ein erstes Mal angehäufelt. Die nächste Runde Erde ist fällig, und ich bin mal sehr gespannt, ob und was im Herbst dabei rauskommt.

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Läusealarm /2012/04/lausealarm/ /2012/04/lausealarm/#comments Thu, 05 Apr 2012 17:50:42 +0000 /?p=3876 Lesen fortsetzen ]]> „Ich geh dann mal Läuse knipsen“, sagte ich zu Frau Stevenson vorhin. Ja, Pustekuchen, was für eine dumme Idee. Wenn so ein Laie wie ich versucht mit einem recht schlichten Makro kleine, durchsichtige Viecher auf schwankenden Pflanzenauslegern zu fotografieren, ist die Grenze der technischen Machbarkeit schnell erreich. Ohne Gefluche geht das nicht ab. Das Ergebnis ist dann auch nicht so berauschend.

Angefangen hat es vor ein paar Wochen, da kam meine Nachbarin von oben mit einem riesigen Blumentopf an, und bat, ich möge dem rankenden Gewächs Asyl gewähren. Die Pflanze, „Dipladenia Sundaville“ stand auf dem Zettel, habe wunderbar auf dem Balkon geblüht im letzten Sommer, stünde jetzt zum Überwintern in der Wohnung, sei aber giftig, und jetzt habe sich die Katze übergeben. Ich verwies darauf, dass ich nun wirklich keinen grünen Daumen habe und Pflanzen bei mir hart im Nehmen sein müssten. Nachdem ich solcherhand jede Garantie abgelehnt habe, zog das Grünzeug ins Schlafzimmer, weil am kühlsten.

Und jetzt hat es Läuse. Und nun? Frau Stevenson sagt, drei großzügige Spritzer Spüli in einen Liter lauwarmes Wasser, damit einsprühen. Dann werden die Stengel zu glatt und und die Biester finden keine Halt mehr. Wirke bei ihren Rosen immer. Machen wir doch glatt. Vorerst sieht alles läusefrei aus, weil abgewaschen. hoffen wir das beste.

Ich werde berichten.

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Alle meine Entchen… /2011/05/alle-meine-entchen/ /2011/05/alle-meine-entchen/#comments Wed, 11 May 2011 15:46:40 +0000 /?p=1192 Lesen fortsetzen ]]>

 

Man lernt ja ständig dazu. Unter anderem die Erweiterung des Wortschatzes bleibt nicht aus, wenn man sich ständig in fremdländischen Texten rumtreibt. In einem der letzten Schmöker verabschiedete sich die weibliche Heldin vom männlichen Helden mit dem Hinweis, sie müsse noch ihre „ducks in a row“ bekommen, bevor der nächste Tag anbricht. Sie muss bitte was? Enten aufreihen? Wofür? Des Rätsels Lösung: die Heldin war eine sehr fleissige und wollte noch ihren nächsten Arbeitstag vorbereiten. Ihn „auf die Reihe/Kette kriegen“.

Aha, dachte ich, kenn ich! Das sind die Dinge, die ich versuche jeden Abend abzuhaspeln, damit sie mir am Morgen danach nicht kostbare Minuten stehlen.

1. Balkon

Alles gut versorgt? Zugegeben, eigentlich sollte man sich noch ein bisschen Zeit nehmen, um auch war zu haben von der eigenen gärtnerischen Tätigkeit. So ein paar Minuten. Man muss ja nicht mit den Pflanzen reden. Ich bin sicher, auch die haben gern ihre Ruhe. Aber man könnte doch ruhig noch ein bisschen über die Brüstung spähen. Meistens bleibt es doch beim Gießen.

 

 

 

2. Küche aufräumen

Muss sein. Hab ich meine Mutter früher belächelt, die da meinte, sie kann das einfach nicht stehen lassen und dann am nächsten Tag in der unaufgeräumten Küchen frühstücken, kann ich das jetzt hervorragend nachvollziehen. Minna aus- und einräumen, aufräumen und Tisch und Spüle abwischen ist das Minimalprogramm. Was mir aber auch netter Weise öfter mein Mann abnimmt.

 

 

3. Kaffeemaschine

Gehört ja eigentlich zur Küche, ist aber so essentiell, dass sie eigens erwähnt wird. Auch die redet nicht mit mir, aber sie piept,wenn ihr etwas fehlt, und weil das morgens nervt, werden eben abends schon Bohnen und Wasser aufgefüllt sowie der Kaffeesatzbehälter geleert. Sollte zumindest. Meist klappt’s auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Akkus laden

Ohne Handy darf ich das Haus nicht mehr verlassen, trotzdem galt ich oft als schwer erreichbar. Wer kann denn auch ahnen, dass sich so ein Handy-Akku nicht mal eine Woche durchält? Na gut, also noch ein Punkt auf der Liste: abends kommt das Ding an den Strom und darf sich erholen. Und spätestens seitdem ich zum Bloggen überredet wurde, wird auch der Akku der Kamera abends mitgeprüft. Damit Frau Stevenson nicht wieder panische Anrufe bekommt, weil ich dann abends nach acht merke, das ich keine Bilder machen kann. Ja, ich weiss, ich soll sowieso bei Tageslicht knipsen. Gelbstich und so.

 

 

5. Besuch am Bügelbrett

Ist dann oft fällig. In einer perfekten Welt bräuchte ich nur einen Blick in die wohlsortierten Schränke meiner Lieben zu werfen, um festzustellen, dass sie das Outfit für den nächsten Tag griffbereit haben. Schön wär’s. In echt sieht das so aus, dass ich froh bin, wenn ich abends alle benötigenden Bestandteile der Familienkleidung sauber und trocken in Reichweite habe.

 

Die letzten Meter: Waschen, Zähne putzen, ab ins Bett. Licht aus.

Bis morgen!

 

 

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