Basteln – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Wed, 03 Jul 2013 15:44:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Mit herzlichen Grüßen /2013/07/mit-herzlichen-grusen/ /2013/07/mit-herzlichen-grusen/#respond Wed, 03 Jul 2013 15:44:26 +0000 /?p=6188 Lesen fortsetzen ]]> GirlandeBei uns gehört eine Girlande zum Kindergeburtstag dazu. Einige Jahre hatten wir eine mit bunten Blumen und kleinen Lampions, und in Korea eine, auf der „Happy Birthday“ auf koreanisch stand (saeng il chuka hamnida, wird dort auch als Text des Geburtstagsständchens gesungen). Erstere hat sich leider in die Einzelteile zerlegt, zweitere war unauffindbar und drittens fiel mir das natürlich erst am Abend vor Beginn der Feierlichkeiten auf, als ich den Tisch vorbereiten wollte.

Jetzt gibt es ja beliebig viele Bastelanleitungen im Netz. Gefallen hat mir unter anderem diese hier, die wirklich durch ihre Einfachheit besticht, aber den Nachteil hat, dass man die Nähmaschine bedienen muss. Das hab ich noch auf der To-Do-Liste für … äh … später. Und diese hier wird nach dem gleichen Prinzip gebaut wie die große Weihnachtsflocke, was ich bestimmt auch noch mal ausprobieren werde. Gewonnen hat bei mir letztlich diese Anleitung, weil die wirklich so einfach ist, dass man sie auch auf den letzen Drücker noch ansehnlich fertig bekommen kann. Überschüssige Herzen – kein Problem, schmückten morgens den Platz des Geburtstagskindes. Herz kann man schließlich nie genug haben.

Herzen

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Traumfänger für Große /2013/01/traumfanger-fur-grose/ /2013/01/traumfanger-fur-grose/#comments Mon, 21 Jan 2013 11:12:20 +0000 /?p=5419 Lesen fortsetzen ]]> IMG_2766Als ich damals den kleinen Traumfänger für meine Tochter fabrizierte, warf mir Frau Stevenson so einen typischen „Auch-haben-will“-Blick zu, den ich ziemlich schmeichelhaft fand. In vorweihnachtlichem Übermut versprach ich ihr, für sie auch einen zu bauen, diesmal aber größer und komplett in Schwarz. Sozusagen die Variante für Erwachsene. Nachdem ich ja nun wusste, wie es geht, war ich mir sehr sicher, das Teil quasi übermorgen fertig zu haben. Das war im November 2011.

Ich hatte mich grob dabei verschätzt, wieviel mehr Aufwand das Knüpfen des Netzes bedeutet, wenn die Fläche größer wird. Es ging frustrierend langsam vorwärts, und irgendwann legte ich das halbfertige Stück beiseite, weil alle möglichen anderen Dinge passierten, und dann vergaß ich es im Schrank. Bis vor kurzem. Ein schlechtes Gewissen ist ja auch eine Motivation, und meins war riesig, als ich kläglichen Anfänge des Traumfängers wiederfand. Von diesem internen Plagegeist gehetzt, machte ich mich kurz vor Jahresende wieder ans Werk, fest entschlossen, noch 2012 fertig zu werden. Irgendwann Silvester, mittags, nach Ladenschluss, wurde dann das Garn knapp, da musste ich auch noch mogeln. Das sind dann die Stellen, an denen das Netz besonders unregelmäßig ist. Meine Tochter war so freundlich, dass als eingeknüpftes Schneckenmuster zu interpretieren.

Nun ja, was sich lange wehrt, wird endlich … naja, vielleicht nicht gut, aber immerhin fertig. Wenn man genau hinguckt, ist das Ergebnis auch nicht komplett Schwarz, sondern gitzert hier und da und dann sind da natürlich noch die Pfauenfedern.

Frau Stevenson war gnädig mit mir. Kein Wort über das inzwischen verstrichene Jahr, über die nicht komplette Schwärze oder das laufmaschenartige Muster. Sie schien sich wirklich zu freuen, als sie ihn huldvoll zwischen Bulgogi und Bleigießen entgegennahm, und will ihn sogar aufhängen, im demnächst renovierten Schlafzimmer. Ob er da tatsächlich Alpträume fängt, werden wir abwarten müssen. Aber meine schlafraubende Liste der unerledigten Dinge ist um einen Punkt kürzer geworden.



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Osterbasteln für Kreativ-Legastheniker /2012/03/osterbasteln-fur-kreativ-legastheniker/ /2012/03/osterbasteln-fur-kreativ-legastheniker/#respond Fri, 16 Mar 2012 14:23:44 +0000 /?p=3771 Lesen fortsetzen ]]> Auf der einen Seite bin ich ja sehr froh, dass meine Tochter eine so unglaublich gute Klassenlehrerin hat, die sich kümmert und tut und macht.

Auf der anderen Seite bedeutet das aber zweimal im Jahr ein jahreszeitliches Basteln. Und das mir, die nicht nur in der Auführung sämtlicher kreativen Arbeiten eine Katastrophe ist, schon einen Schritt vorher ist bei mir eher gedankliche Wüste angesagt. Mir fallen einfach keine Ideen ein. Dankenswerterweise werden die mir durch die anderen Mütter geliefert und ich muss nur noch die Deko-Sachen mitbringen, die ich verarbeiten will. Wie ich sie verwurste, wird mir dann schon gesagt – diesmal war es der Osterkranz.

Kränze kann ich seit der letzten Weihnachtszeit, als ich eine Stunde lang an einem Holzkranz gewickelt habe. Dann hatte ich den Bogen raus. Zumindest so, dass es hielt, auch wenn wirklich rund was anderes war. Aber jetzt ist ja Ostern und da ist mehr oder minder eiförmig nicht nur akzeptabel, sondern gar erwünscht.

Man nimmt also die flexiblen Äste einer Korkenzieherweide, dreht sie in sich selbst und formt sowas ähnliches wie einen Kreis. Dann nimmt einen einen weiteren Ast und fixiert die Anfangs- und Endstelle. Und immer so weiter, bis das Ding nicht mehr auseinsanderspringt, wenn man es loslässt oder die Kranzstärke erreicht hat, die man will. Oder im Idealfalle beides.

Der Reist ist dann reines dekorieren, da sind der Phantasie dann keine Grenzen gesetzt. Und nein, ich wollte nicht mehr auf meinem Eierkranz haben, ich mag es unfluffig und relativ monochrom. Wirklich.

Und ja, die Fenster müßten auch mal wieder geputzt werden. Das kommt dann nächste Woche. Mit den Tipps von Frau Jugel vom letzten Jahr.

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