Brot – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Mon, 18 Feb 2013 13:00:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Sommer aufs Brot /2013/02/sommer-aufs-brot/ /2013/02/sommer-aufs-brot/#comments Mon, 18 Feb 2013 13:00:20 +0000 /?p=5614 Lesen fortsetzen ]]> Das Wetter hier auf dem Dorf wird und wird nicht besser. Und so ganz langsam kann ich keine wärmenden Suppen mehr sehen. Also hab ich mir heute morgen gedacht, wenn die Sonne nicht zu mir kommt, dann tu ich doch mal wenigstens so, als ob ich sie schmecken kann. Daher machte ich mir ein Brot, das ich normalerweise gerne im Sommer zu Mittag esse.

Tomatenbrot

Auf eine getoastete Scheibe Vollkornbrot kommt reichlich Chili-Frischkäse. Darauf kommt dann mindestens ebenso reichlich Feldsalat und darauf wiederum halbierte Kirschtomaten. Zugegeben, leicht zu essen ist das nicht, aber man hat wenigstens die Illusion von Sonne im Mund.

Jedenfalls so lange, bis das Brot aufgegessen ist und einem wieder kalt ist. Aber dann kann man sich ja eine wärmende Tasse Tee machen.

]]>
/2013/02/sommer-aufs-brot/feed/ 1
Das Studentenbuffet in seinen Vierzigern /2012/04/das-studentenbuffet-in-seinen-vierzigern/ /2012/04/das-studentenbuffet-in-seinen-vierzigern/#respond Mon, 02 Apr 2012 08:00:36 +0000 /?p=3861 Lesen fortsetzen ]]> Der eine oder andere mag vielleicht unseren wöchentlichen Cocktail der Woche am Samstag vermisst haben. Das lag nicht daran, dass wir nichts mehr zu trinken im Haus hatten – das Gegenteil war der Fall. Der Autor hatte nämlich Geburtstag und beschlossen zu feiern.

Nun mache ich bei sowas gerne wahlweise ein Themenbuffet oder man grillt oder man bestellt sich was. Dieses Mal jedoch stand lange gar nicht fest, ob die Feier überhaupt stattfinden kann und deswegen mußte kurzfristig mal eben eine Party für 25 Leute auf die Beine gestellt werden. Nebst Haus aufräumen. Und Garten in Schuss bringen. Das ist selbst für mich als „Gerne-Partyschmeisser“ viel. Also habe ich mich einer alten Tugend besonnen, die man in Studententagen immer gerne kultiviert hat – sich auf die Kochkunst der Freunde zu verlassen.

Von mir kam ausser der Flüssignahrung dieses Mal nur das Chili aus dem Slowcooker, die Gemüsesticks nebst 2 Dips und die Kuchen. Der Rest wurde Schüssel für Korb für Schüssel die Einfahrt hochgeschleppt. Zugegegen, einheitlich oder gar aufeinander abgestimmt geht anders. Es war einfach die wirklich kunterbunte Mischung die es gemacht hat. Und die Tatsache, dass nicht eine einzige Sache dabei war, die nicht geschmeckt hätte.

Es gab

Chili con carne ohne viel Chili, der Kinder wegen
Selbstgebackenes Bärlauchbrot aus dem eigenhändig gebauten Steinofen
Zweierlei Pizzarollen (einmal mit Lachs, einmal mit Schinken) aus ebensolchem
Gemüsesticks mit vier Dips – wobei nur zwei von mir waren
Orginal ostdeutscher Eiersalat – kollektives Aufseufzen bei den anwesenden Ossis
Für die Gesundheit sehr schmackhafter Linsensalat
Geflügel- und normale Bulettchen, die, kaum da schon wieder weg waren – was nicht etwa an etwaiger unzureichenden Menge lag
Eine liebevoll von der örtlichen Metzgersfrau angerichtete Salami- und Schinkenplatte
Cole Slaw, der fast eine Daumenkuppe gekostet hat
Der beste aller Nudelsalate mit Ruccola und Pinienkernen

Und der Kuchen vom Nachmittag wurde der einfachheithalber zum recycelten Dessert ernannt. In einzelnen war das

Brownie Cake, der leider etwas trocken war, weil ihm doch die vergessene Milch im Teig sehr fehlte
Apfel-Quark-Kuchen nach Familiengeheimnisrezept
Oatmeal Cookies
Chocolate Chips Cookies

Ich muss wirklich hart an mich halten, meine Buffets ab jetzt nicht immer so zu gestalten – manche Traditionen aus alten Studententagen waren so schlecht doch gar nicht.

 

]]>
/2012/04/das-studentenbuffet-in-seinen-vierzigern/feed/ 0