Cookies – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Mon, 10 Feb 2014 21:11:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Makronen 2.0 – Schokoladen-Macarons /2014/02/makronen-2-0-schokoladen-macarons/ /2014/02/makronen-2-0-schokoladen-macarons/#comments Mon, 10 Feb 2014 21:11:02 +0000 /?p=6574 Lesen fortsetzen ]]> OLYMPUS DIGITAL CAMERAPlätzchenmäßig ist der Februar ja eigentlich eine Unzeit. Wer jetzt mit gebackenen Kleinigkeiten punkten will, muss schon etwas anbieten, was nicht mal den Hauch ein Ähnlichkeit mit Lebkuchen und Zimtsternen aufweist. Wie wäre es mit Schokoladen-Macarons? Wer jetzt an die guten alten Kokosmakronen denkt, liegt zwar nicht komplett falsch, aber eigentlich haben die mit den derzeit so angesagten Macarons ungefähr so viel zu tun wie das Reitschulpony mit dem Derby-Sieger. Makronen sind das, was man macht, wenn beim Kochen Eiklar übrig bleibt. Das wird zu Schnee geschlagen, Kokosflocken und Puderzucker dazu und ab in den Ofen. Macarons dagegen bestehen aus zwei Baisers mit einer Creme dazwischen, kommen oft in Knallfarben daher und zieren die Auslagen der Feinkostabteilungen edler Warenhäuser. So ganz hat sich mir der Hype um die bunten Zuckerschocks nicht erschlossen. Die Exemplare, die ich probiert habe, schmeckten süß und sonst nach nicht besonders viel. Dann habe ich ein Rezept für eine Variante mit ziemlich dunkler Schokolade gefunden und festgestellt: Ja, ist doch definitiv was für mich.

Zuerst gebacken Anfang November und im Anschluss leider die Quelle des Rezepts verschusselt, ich versuche das in etwa zu rekonstruieren, was ich gemacht habe (Merke: Beim Kochen immer mitschreiben. Und Lesezeichen anlegen.)

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Man braucht für die Baisers: 125 g Puderzucker, drei Esslöffel Kakao, 165 g gemahlene Mandeln, drei Eiweiss, gut 50 g Zucker und eine Messerspitze gemahlene Vanille.

Dazu kommen für die Füllung noch 100 g dunkle Schokolade und 100 ml Sahne.

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben, dann die Mandeln untermischen. In einer zweiten Schüssel das Eiklar mit dem Puderzucker steifschlagen. Dann die Mandelmischung erst zur Hälfte untermischen, dann den Rest mit der Vanille hinzufügen und nur so lange rühren, bis es sich gerade eben verbunden hat.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und 24 etwa gleich große Kreise auf das Blech setzen, bei mir waren die irgendwo zwischen zwei und drei Zentimeter im Durchmesser. (Alle Rezepte, die ich jetzt beim nachlesen gefunden habe, wollen, dass man die Kreise vorher aufzeichnet. Ich bin mir sehr sicher, dass ich das nicht gemacht habe.) Dann kommt der Clou: Damit die Kreise gleichmäßig werden, und sich eventuell Luftblasen auflösen, lässt man die Bleche aus etwa 10 cm Höhe auf den Tisch fallen. Ich hab damals früh am Sonntagmorgen gebacken. Spätestens jetzt waren alle wach.

Etwa 18 Minuten backen, die Macarons sollen sich leicht fest anfühlen. Aus dem Herd nehmen, leicht abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.

Für die Füllung die Schokolade in eine Schüssel geben. Die Sahne bis kurz vorm Kochen erhitzen, über die Schokolade gießen und zwei Minuten stehen lassen. Dann durchrühren, bis die Masse glatt und abgekühlt ist.

Dann immer zwei Baisers mit etwas Füllung dazwischen zusammensetzen.

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Kekse für den Oktober – Lemon Tea Cookies /2013/10/kekse-fuer-den-oktober-lemon-tea-cookies/ /2013/10/kekse-fuer-den-oktober-lemon-tea-cookies/#respond Thu, 24 Oct 2013 07:39:08 +0000 /?p=6497 Lesen fortsetzen ]]> Diese Zeit ist ja so ein wenig eine Zwischenzeit – kulinarisch gesehen. Eigentlich ist schon tiefster Herbst, aber man will den Sommer noch nicht so richtig gehen lassen. Vor allem nicht bei diesen Temperaturen. Auch, wenn man in der Schule schon mit der Bastelei für den Weihnachtsmarkt anfängt. Normalerweise haben wir da zum Knabbern was eher was weihnachtliches mitgebracht, damit man schon mal in Stimmung kommt. Aber dieses Mal?

Dieses Mal habe ich Lemon Tea Cookies gebacken. Die haben noch was von den letzten Sonnenstrahlen, zeigen aber doch schon in Richtung Herbst, finde ich.

Lemoncookies1Man braucht dazu:

2 Teelöffel Zitronensaft, den man in 100ml Milch gibt und 5 Minuten stehen lässt.
Derweil man 120 gr Butter mit einem Ei aufschlägt und 160 gr Zuckier hinzugibt. Die gestockte Milch zusammen mit 250 gr Mehl, 1/4 Teelöffel Baking-Soda (Kaisernatron) und 1 Teelöffel Backpulver verrühren.

Kleine Häufchen vom Teig auf ein Backblech geben und bei ca. 170 Grad etwa 10 Minuten auf Oberhitze backen. Dieser Wert ist ein ungefährer, man sollte dabei bleiben. Wenn sie anfangen von gold zu braun zu wechseln, können sie raus.

Auf einem Gitter abkühlen lassen und danach eine Mischung aus 2 Eßlöffel Zitronensaft und 3 Eßlöffel Zucker (keinen Puderzucker, normalen bitte) herstellen. Diese dickliche Lösung streicht man über die Kekse.

Die Cookies sind nicht wirklich knusprig sondern eher weich und sind so lecker, dass ich sie heute auf schriftlich eingereichtem Antrag der Familie nochmals backen musste. Ich bezweifle, dass sie den heutigen Sonnenuntergang noch erleben werden. Die Kekse, nicht die Familie.

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