Entrümpeln – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Thu, 16 Jan 2014 17:24:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Die Januar – Kur, Teil 2 /2014/01/die-januar-kur-teil-2/ /2014/01/die-januar-kur-teil-2/#respond Thu, 16 Jan 2014 17:24:30 +0000 /?p=6646 Lesen fortsetzen ]]> Januar Kur Teil 2 3 Januar Kur Teil 2 2 Januar Kur Teil 2 1Brauche ich wirklich sechs Auflaufformen?

Die zweite Woche der Kur ist rum, und ich bin im Rückstand. Das letzte Wochenende hat mich reingerissen. Das war für das gründliche Entrümpeln und Reinigen der Küche vorgesehen. Ich gestehe, ich bin nicht mal durch die Hälfte meiner Schränke gekommen. Was zum einen daran liegt, dass ich recht viele davon habe. Zum anderen aber auch daran, dass ich mich verzettelt habe. Das werde ich jetzt nebenbei, Fach für Fach nachholen. Auf der Haben-Seite finden wir allerdings eine Outbox, die sich füllt und verschiedene kleinere Brennpunkte in der Wohnung, die sich einfach mal in nichts aufgelöst haben. Und natürlich die Blumen, die sind immer ein Pluspunkt. Diesmal bin ich am Samstagabend extra noch mal dafür losgegangen. Gewünscht hatte ich mir Zweige mit Knospen oder Blüten, aber es sollte nicht sein. Es wurden dann zartlila Tulpen, obwohl ich es eigentlich für Tulpen noch zu früh im Jahr finde. Schön sind sie trotzdem.

Fast ist schon Halbzeit der Kur. Spüre ich schon eine grundlegende Verbesserung? Ehrlich gesagt, nein. Jetzt hatten wir auch zum Jahresanfang einen ganz gute Ausgangslage geschaffen, und daher wenig Chaos in der Wohnung, so dass kleine Fortschritte jetzt nicht wirklich auffallen. Vielleicht sind die Schritte an den Wochentagen auch zu klein? Wie dem auch sei, die Planer wissen schon, wie sie eine bei der Stange halten. Die Montagsaufgabe bestand nämlich darin, sich für das letzte Januarwochenende Gäste einzuladen. Angeblich, um seien Erfolg zu feiern. Ich bin mir sicher, dass es in der Hauptsache darum geht, Teilnehmer am Aussteigen zu hindern. Aber, nur kein Druck. Auch wenn man schon eine halbe Küche im Rückstand ist.

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Die Januar-Kur Teil 1 /2014/01/die-januar-kur-teil-1/ /2014/01/die-januar-kur-teil-1/#respond Wed, 08 Jan 2014 16:53:37 +0000 /?p=6615 Lesen fortsetzen ]]> Auf der heiß geliebten Seite Apartment Therapy wird gerade etwas veranstaltet, was sich die „January Cure“ nennt. Das ist sozusagen eine Frühjahrskur für die Wohnung beziehungsweise das Haus und besteht aus täglichen Aufgaben, die in ihrer Gesamtheit dann das innere Gleichgewicht der Behausung wieder herstellen sollen. Oder so. Klar hab ich mich angemeldet. Ich will ja, dass es meinem Zuhause gut geht.

Janaury Cure Woche 1 2Janaury Cure Woche 1 1Janaury Cure Woche 1 4Janaury Cure Woche 1 3

Also habe ich seit letztem Donnerstag zunächst eine Liste mit allen Brennpunkten der Wohnung erstellt, und diejenigen identifiziert, die im Laufe dieses Jahres angegangen werden sollen (Jahr? Ich dachte, es ginge um den Januar? Warten wir es ab.) Die Wochenendaufgabe bestand darin, die Böden zu wienern und Blumen zu kaufen. Ein Klacks, jedenfalls die Blumen. Zu Beginn der neuen Woche wurde es dann meditativ. Eine neue Perspektive zu den Räumen oder zumindest einem Raum sollte geschaffen werden (ich habe mich mal auf den beschränkt, der mir bis jetzt am wenigsten gefällt: unser Schlafzimmer). Am Dienstag habe ich eine Outbox aufgestellt, in der ab jetzt alles zwischengelagert wird, bei dem man sich beim Aussortieren noch nicht ganz sicher ist. Diese Dinge bekommen darin eine Woche Aufschub, dann wird entschieden.

Heute nun geht es an das Monatsprojekt. Es gilt, aus der Liste der Projekte eins auszuwählen, dass im Laufe des Monats bewältigt werden kann. Es sollte nicht mehr als ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Außerdem sollte es einen merklichen Vorher-Nachher-Effekt geben. Zu guter Letzt soll man stolz genug darauf sein, um es mit der gesamten Apartment-Therapy-Community zu teilen. Und die ist groß.

Ich habe mir vorgenommen, den Flur umzudekorieren. Dort hängt bisher etwas deplaziert der Setzkasten und daneben zusammenhanglos zwei kleine Bilder. Der Setzkasten, der eigentlich leer bleiben sollte, ist voll mit dem Klüngelkram vom Kind. Da liegt es nahe, dass er vollends ins Kinderzimmer umzieht. Die kleinen Bilder ziehen … naja, irgendwo anders hin. Und an die freigewordene Fläche kommt ein großer Wechselrahmen mit den Kinderkunstwerken. Diese zieren bis jetzt den Kühlschrank und sind schon etwas mitgenommen. Besonders mein Lieblingsbild mit dem Drachen muss dringend hinter Glas. Auf die Wirkung bin ich gespannt. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie mein Kühlschrank „nackt“ aussieht.

Mal sehen, wohin mich diese „Kur“ führt. Ob sich wirklich ein dramatischer Effekt einstellt, wie die Teilnehmer aus dem Vorjahr versichern? Und was passiert mit den Projekten, die nicht in diesem Monat angegangen werden? Vorerst bin ich jedenfalls sehr froh, dass meine Wohnung in diesem Jahr die Neujahrs-Verjüngungskur macht. Dann muss ich es nämlich nicht tun.

Ein frohes neues Jahr!

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Geheimnisvolle Kästchen und sonstige Funde /2013/06/geheimnisvolle-kastchen-und-sonstige-funde/ /2013/06/geheimnisvolle-kastchen-und-sonstige-funde/#comments Mon, 03 Jun 2013 08:29:20 +0000 /?p=6109 Lesen fortsetzen ]]> Ich kenne jetzt noch eine sinnvolle Art, ein verregnetes Wochenende zur verbringen: Wir haben in den letzten zwei Tagen den feuchten Keller der Schwiegereltern entrümpelt. Soviel Zeug! Mein Schwiegervater schwor Stein und Bein, er würde nie wieder etwas aufheben. Und auch Schwiegermutter meinte, die Räume sollen danach möglichst frei bleiben.

Neben einem leichten Muskelkater in den Waden (treppauf, treppab) sind bei uns noch eine Reihe weiterer Andenken gelandet, unter andem Bücher, von denen mein Mann sich nicht trennen konnte, und ein sehr stabiler Tisch, der demnächst meinen wackligen Schreibtisch ersetzen wird. Aber diese zwei geheimnisvollen Kästchen fand ich am spannendsten:

Kellerschaetze 3Kellerschaetze 2

Möchte jemand raten? Hier das Innenleben:

Kellerschaetze 5Kellerschaetze 6

 

Nicht, dass man heute wirklich noch einen so aufwändigen Zirkelkasten brauchen würde, aber wegwerfen geht gar nicht, oder? Das Stickgarn dagegen kommt mir wie gerufen, sowas hat sich das Kind zum Geburtstag gewünscht. Jetzt ist es quasi ihr Geschenk von der verstorbenen Uroma. Die sich über das Interesse des „Häschens“ an Handarbeiten sehr gefreut hätte.

Der Keller ist übrigens frei und kann jetzt trockengelegt werden. Mal sehen, wie lange er danach leer bleibt.

 

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Familiensilber /2011/03/familiensilber/ /2011/03/familiensilber/#respond Fri, 25 Mar 2011 19:10:25 +0000 /?p=529 Lesen fortsetzen ]]>

Kommt Ihnen der Anblick bekannt vor? Eigentlich war für heute ein ganz anderer Artikel  geplant, aber weil das Projekt unerwartet ins Stocken geriet und ich mir mal wieder auf der Suche nach dem einzig wahren scharfen Messer die Haare raufte, wurde auf die Schnelle Entrümpeln der Besteck- und Küchengeräte Schubladen auf die Tagesordnung gesetzt. Da ist Bedarf. Ziel: eine Schublade soll frei werden. Die eigentliche Besteckschublade mag ja gerade noch so durchgehen, aber die mit den restlichen Gerätschaften sehen gar nicht gut aus.Und brauche ich das wirklich alles? Was die Messer angeht, hat Chefkoch Holger ja schon erklärt, was man so braucht (und was auf den Müll kann). Wie steht’s mit dem Rest? Werde ich jemals fünf Suppenkellen brauchen? Gleichzeitig? Mehr als einen Kartoffelstampfer oder Nussknacker? Diverse Messer, stumpf (und waren die eigentlich überhaupt mal gut?), fliegen auch raus. In einer Ecke der mittleeren Schublade hat sich eine Familie Weinkorken häuslich niedergelassen, dafür gibt’s im Bio-Laden eine Sammeldose. Bei den Tortenhebern zögere ich. Davon kann man, bei größeren Kaffeetafeln, durchaus mehrere gebrauchen. Gnadenfrist.

Ein paar Dinge (Floristendraht, Filzgleiter, Eisfömchen) sind hier schlicht und einfach falsch. Und so kommt nach und nach doch ein ansehnliches Häufchen ausrangierter Dinge zusammen. Der Rest passt dann tatsächlich in eine Schublade. In der ich mein scharfes Messer dann jetzt auch gefunden habe.

 

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