Essen – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Fri, 31 Aug 2012 14:58:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Was man zum Glücklich sein braucht /2012/08/was-man-zum-glucklich-sein-braucht/ /2012/08/was-man-zum-glucklich-sein-braucht/#respond Fri, 31 Aug 2012 14:58:15 +0000 /?p=4750 Lesen fortsetzen ]]> Ich habe ja das große Glück einen Vater mit Haus in Spanien zu haben, in dem ich gerade mit Kind Nummer Zwei nebst Serienjunkiefrau und -kind weile. Und wenn man ab und an dahin fährt, dann hat man so seine Rituale. Eines ist sofort nach dem Ankommen am Pool ein Glas Sekt zu trinken. Ein anderes: Den ersten Abend gibt es meine Version von Tapas. Immer.

Und dazu gehören: In ordentlichem Olivenöl eingelegte Anchovis, Pimentos mit Knoblauch, schwarze Oliven, grüne Oliven mit Jalapenos, Chorizo, Serranoschinken und Iberico Wurst vom Metzger gegenüber, grüne und rote Tomaten sowie Gurke vom Bauern, Aioli, Meersalz, normalerweise Butter (mußte diesmal leider ersetzt werden)  und frisches Brot. Und eigentlich noch Käse, aber der wurde dieses Mal vergessen.

Und nach diesem Abendessen gab es dann noch das letzte Ankommritual: Mein abendlicher Cocktail. Welcher das diesmal wird, verrate ich morgen.

Wenn man mich jetzt entschuldigen möchte, mein Pool, meine Liege und ein gutes Buch warten auf mich.

 

 

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Bilder einer Ausstellung /2012/04/bilder-einer-ausstellung/ /2012/04/bilder-einer-ausstellung/#comments Wed, 18 Apr 2012 09:16:40 +0000 /?p=3895 Lesen fortsetzen ]]> Wie um alles in der Welt macht man Bilder von einer Fotoausstellung, ohne dass man gleich wie ein totaler Stümper aussieht? Gar nicht, hab ich festegestellt, aber ich zeige trotzdem welche.

Letzten Freitag hatte nämlich unsere Verbündete Sandra Brunsch ihre allererste Ausstellungseröffnung. In der kleinen, aber netten ASME Galerie im Friedrichshain sind noch bis zum 3. Mai Bilder von Menschen zu sehen, die sich ihrem liebsten Genußmittel hingeben.

Das Spannende an den Bildern ist einmal sicherlich die Gesichtsausdrücke der einzelnen Menschen – von herzhaft lachend bis fast schon traurig sinnierend ist alles dabei. Was ich persönlich aber noch interessanter finde: Was andere Leute als Genußmittel definieren. Denn es gab keine Vorgaben, jeder durfte sich das aussuchen, was er wollte. Und so kommen neben Austern (ok, kann man drauf kommen) auch ein Apfel oder Pfannkuchen vor.

Die Idee zur Austellung entstand aus einem Fotokurs, den Sandra mit genau dem Ziel belegte. Es sollte ein Thema sein, das sich ohne viel Zeitaufwand realisieren ließ. Also ohne viel zeitraubendes Herumgereise. So lockte sie über Monate hinweg immer wieder Freunde und Bekannte in ihr Wohnzimmer, in dem die Fotoausrüstung zeitweise gar nicht mehr abgebaut wurde. Jeder durfte sich mitbringen, was er wollte und wurde damit abgelichtet – an manchen Sonntagen wurden ganze Familien, einer nach dem anderen, vor die Kamera geholt.

Wer Lust am Wimmelbildsuchen hat, der findet übirgens den Autoren und mich. Und Kind Nummer Zwei.

Also, für alle, die in Berlin wohnen oder einen Besuch dorthin planen, ein Blick in diese doch recht ungewöhnliche Ausstellung lohnt sich alle Mal.

„Bei Tisch“ vom 13. April bis 03.Mai 2012
ASME Galerie, Jessner Straße 21, 10247 Berlin
Öffnungzeiten: nach Vereinbarung

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