Fenster – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Fri, 14 Dec 2012 15:31:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Noch mehr Schneeflocken /2012/12/noch-mehr-schneeflocken/ /2012/12/noch-mehr-schneeflocken/#respond Fri, 14 Dec 2012 15:31:15 +0000 /?p=5216 Lesen fortsetzen ]]> Wie schon verschiedentlich festgestellt, ist das Gen mit der Gabe zum Dekorieren bei mir nicht wirklich ausgeprägt. Deshalb liebe ich einfache Ideen, wie zum Beispiel die große Schneeflocke. Diese Woche geisterte wieder so eine durch die Blogs. Zarte Schneekristalle wurden mit Kernseife auf die Fenster gemalt. Genauso schlicht und unaufwendig wie schön. Dazu noch umweltfreundlich und leicht zu entfernen. Ursprünglich stammt die Idee wohl aus der Landlust und verbreitet sich sich jetzt wie die Schweinegrippe durchs Land. Mein Versuch dazu:

Sehr schwer zu fotografieren. Dafür umso einfacher zu machen. Ein Stück Kernseife maltauglich zurecht schnitzen, mit einem Lappen befeuchten und das ausgewählte Fenster bemalen. Mein Kind will auch, also ihre eigenen Fenster bemalten. Wetten, dass das nicht bei Schneeflocken bleibt?

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Durchsichtig. /2011/03/durchsichtig/ /2011/03/durchsichtig/#comments Sat, 19 Mar 2011 20:16:28 +0000 /?p=407 Lesen fortsetzen ]]>

Nein, ich putze nicht gerne Fenster. Ich habe ziemlich viele davon, groß sind sie auch und den oberen Teil muss man herunter klappen und auf der Leiter abstützen, damit man die Außenseite putzen kann. Nachdem mir vor Jahren beim ersten Versuch dieses Manövers der Angstschweiss oben auf der obersten Stufe der Trittleiter ausgebrochen ist, habe ich diesen Teil seither immer meinem Mann überlassen. Das erleichtert die Sache zwar, aber vom Tisch ist das Problem damit nicht. Denn anders als beim Staubsaugen oder Bücher sortieren  kann man beim Fenster putzen richtig Fehler machen. Und die sieht man hinterher. Diese dummen Streifen können einem sonnige Tage so verderben, dass man sich fast Regen wünscht. Dann fallen sie nicht so auf. So ging es mir beim letzten Versuch. Stundenlang habe ich rumgewienert, es sah alles gut aus. Dann kam die Sonne raus: so viele Streifen, das man fast meinte, es sei neblig. Das sollte mir nicht noch mal passieren. Diesmal bin ich vorbereitet.

 

Die große, allwissende Müllhalde namens Google hat mir dann mehr übers Fenster putzen erzählt, als ich jemals wissen wollte. Mit heißem Wasser sollte geputzt werden; nein, mit kaltem. Mit Essig, mit Spiritus, bloß nicht mit gekauften Glasreinigern, denn die enthalten alle Duftstoffe und das ist gar nicht gut. Sehr dreckige Fenster, so wird empfohlen, soll man mit einer Zwiebel abreiben, und immer, wenn die Schnittfläche dreckig ist, soll man eine Scheibe abschneiden. Die kennen meine Fenster nicht. So viele Zwiebeln… . Weiter geht’s mit Tipps zum Polieren. Das hatte ich gar nicht vor. Aber wenn, dann bitte nur, mit Microfasertuch/ausrangierter Windel/“echtem“ Fensterleder/Zeitungspapier/Nylonstrumpf. Zum Mäuse melken. Was mache ich jetzt? Den eigenen Kopf einschalten? Revolutionärer Gedanke! Ein Blick auf meine Fenster sagt: Vorwäsche muss sein. Mit handwarmem Wasser, weil alles anderen unangenehm ist. Bischen Spülmittel und ein Schwamm, alles taugt auch für den Rahmen. Danach ein gekaufter (Teufelszeug!) Glasreiniger, immerhin auf Spiritus-Basis. Und ein guter Abzieher, der zwischen den Zügen mit einem Lappen gereinigt wird. Letzterer nimmt auch die herabtropfende Brühe auf. Und siehe da: der Blick auf die Welt da draußen hat wieder HD-Qualität.

Weil ich einfach nicht anders kann, musste ich dann noch herausfinden, was beim letzten Mal schief gelaufen ist. Nach vorläufiger Analyse war vermutlich zuviel Spülmittel im Vorwaschwasser schuld. Und nicht der fehlende Nylonstrumpf.

 

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