Geburtstag – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Wed, 03 Jul 2013 15:44:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Mit herzlichen Grüßen /2013/07/mit-herzlichen-grusen/ /2013/07/mit-herzlichen-grusen/#respond Wed, 03 Jul 2013 15:44:26 +0000 /?p=6188 Lesen fortsetzen ]]> GirlandeBei uns gehört eine Girlande zum Kindergeburtstag dazu. Einige Jahre hatten wir eine mit bunten Blumen und kleinen Lampions, und in Korea eine, auf der „Happy Birthday“ auf koreanisch stand (saeng il chuka hamnida, wird dort auch als Text des Geburtstagsständchens gesungen). Erstere hat sich leider in die Einzelteile zerlegt, zweitere war unauffindbar und drittens fiel mir das natürlich erst am Abend vor Beginn der Feierlichkeiten auf, als ich den Tisch vorbereiten wollte.

Jetzt gibt es ja beliebig viele Bastelanleitungen im Netz. Gefallen hat mir unter anderem diese hier, die wirklich durch ihre Einfachheit besticht, aber den Nachteil hat, dass man die Nähmaschine bedienen muss. Das hab ich noch auf der To-Do-Liste für … äh … später. Und diese hier wird nach dem gleichen Prinzip gebaut wie die große Weihnachtsflocke, was ich bestimmt auch noch mal ausprobieren werde. Gewonnen hat bei mir letztlich diese Anleitung, weil die wirklich so einfach ist, dass man sie auch auf den letzen Drücker noch ansehnlich fertig bekommen kann. Überschüssige Herzen – kein Problem, schmückten morgens den Platz des Geburtstagskindes. Herz kann man schließlich nie genug haben.

Herzen

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Sektfrühstück am Samstagmorgen /2012/10/sektfruhstuck-am-samstagmorgen/ /2012/10/sektfruhstuck-am-samstagmorgen/#comments Mon, 08 Oct 2012 07:28:16 +0000 /?p=4905 Lesen fortsetzen ]]> Es gab einen Grund, warum es am Samstag keinen Cocktail der Woche gab. Und der hieß – Geburtstag von Frau Stevenson. Den ich im übrigen gar nicht feiern wollte, aber man hatte mir angetragen, dass es eine Sünde sei, nicht zu feiern, wenn schon mal der Geburtstag auf einen Samstag fällt. Den Grund konnte ich nachvollziehen, also lud ich einem guten, bewährten Sektfrühstück ein. Wohlgemerkt, keinen neumodischen Krimskrams wie Brunch oder sowas.

Also, keine warme Speisen, keine Salate in dem Sinne (sieht man mal vom Häckerle und dem Algensalat ab, aber das firmierte unter Fisch). Dafür das, was ich gerne bei einem Frühstück esse, wenn ich wirklich mal Zeit habe und irgendwo bin, wo ich hinterher nicht aufräumen muss.

Als da wären: diverse Brötchensorten und selbstgebackenes 18 Stunden Brot, eine Käseplatte mit unterschiedlichen Käsesorten, von denen ich ungefähr die Hälfte vorher noch nicht kannte, eine Schinken-Salami-Braten-Platte vom Dorfmetzger und eine Platte mit Räucherfischen sowie besagtes Häckerle von Frau Serienjunkie selbstgemacht und eben dem Algensalat. Außerdem hatte ich mich für einen Mettigel minus dem Igel entschieden, den ich auf einer Schüssel Eiswasser plaziert hatte, damit da nichts passiert. Wobei ich mir das hätte schenken können, weil der Hackepeter innerhalb von 30 Minuten Geschichte war.

Dazu gekochte Eier und Sol-Eier und viel Obst

Für den süssen Zahn diverse Marmeladen, Imkerhonig und Nuss-Nugat-Creme. Und da das selten reicht zusätzlich ein paar mißratene Chocolate Chip Cookies, Apple Crumble und von Frau Jugel der gute polnische Schokoladenkuchen.
Dann noch Kaffee, Tee aus dem Samowar, Säfte, Bier und Rotwein. Einen Kompromiß hatte ich beim Sekt gemacht und bin auf Crémant ausgewichen, da ich irgendwann im Laufe meines nun auch nicht mehr so kurzen Lebens mal gemerkt habe, dass ich ihn wesentlich lieber mag, weil er nicht so großperlig ist und damit besser bekömmlich. Man wird ja nicht jünger.

Und das alles, während draussen der Regen an die frischgeputzten Fenster und drinnen das Feuer im Kamin prasselte. Das Leben kann schon grausam sein.

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