Gewächshaus – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Thu, 28 Feb 2013 18:18:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Was wir dieses Jahr vorhaben /2013/01/was-wir-dieses-jahr-vorhaben/ /2013/01/was-wir-dieses-jahr-vorhaben/#comments Tue, 29 Jan 2013 08:28:36 +0000 /?p=5465 Lesen fortsetzen ]]> Da die Mutter aller Arbeitszimmer unerwartet nicht nur finanzielle Ressourcen, sondern auch die des Autors komplett gebunden hat, wurden alle anderen Projekte auf dieses und nächstes Jahr verschoben. Als da wären bis Jahresende:

Pinsel

Das Schlafzimmer

Das Elternschlafzimmer ist ja immer so ein wenig das Stiefkind. Erstmal wird sowieso alles gemacht, wo Fremde hineinsehen können. Und dann kommen die Kinderzimmer. Dann alles, was nötig ist, weil man es braucht. Und wenn dann noch Zeit ist, dann kommt das eigene Schlafzimmer dran, aber spätestens dann kommt was dazwischen.

Dieses Mal nicht. Die Matraze war so durch, dass ich morgens regelmäßig mit Kreuzschmerzen aufgewacht bin, es war daher eine gewisse Dringlichkeit gegeben. Es sind jetzt zwei geworden, die insgesamt 40cm breiter sind als das alte Bett. Also muss ein neuer Rahmen her. Aber das was es auf dem Markt gibt, gefällt uns nicht, paßt nicht oder ist schlicht unbezahlbar. Und so fangen wir wieder an zu bauen. Und wenn man schon mal dabei ist, dann kann man auch die Gesamtsituation überdenken. Nur, wenn man den Autor zum Manne hat, dann wird aus „Wir bauen uns ein neues Bett“ schnell ein „Wir bauen uns ein neues Bett und können dann auch gleich neue Schränke bauen, weil die käuflich zu erwerbenden viel zu breit sind, aber wenn ich damit anfange, dann sollten wir uns überlegen, ob wir nicht auch den Fußboden…“ Nein. Netter Versuch, aber danke, nein.

Wir haben uns jetzt auf einen neuen Anstrich, ein neues Bett und eine leichte Modifikation der schon bestehenden Kommoden geeinigt. Das Projekt wird das erste sein und ab Februar starten, bis dahin liegen die Matrazen auf dem Fußboden, was erstaunlich bequem ist.

Fliesen in der unteren Etage

Etwas kostenintensiver wird die Lösung des Fliesenproblems sein. Ich hasse unsere Fliesen im Haus seit dem ersten Tag. Aber sehr gut erhaltene Fliesen rauszureissen, wenn man noch eine Menge anderer, wichtigerer Baustellen im Haus hat? Nein. Dankenswerterweise haben die Dinger jetzt soviele Macken, dass ich endlich eine gewissensberuhigende Handhabe habe, diese Monstrositäten rausreißen zu lassen.

So wird die gesamte erste Etage endlich einheitlich gefliest – nachdem wir uns auf welche einigen konnten. Problematisch war nämlich, dass ich überall Holzfußboden wollte, wogegegn aber Fußbodenheizung, der Autor und mehrer Stimmen der Vernunft sprachen. Der Kompromiß kam dann aber doch sehr schnell, nachdem wir ein paar Fliesen gefunden haben, die…aber das ist noch eine Überraschung.

Das wird aber frühstens im April, Mai passieren, wenn die Heizung aus ist. In der Zwischenzeit kommt endlich mein

Gewächshaus

in den Garten. Es wird an die Wand unter dem Küchenfenster gebaut. Angedacht ist, dass wir den Weg des geringsten Widerstandes nehmen und eines kaufen. Aber wie ich uns und unser Haus kenne, wird es wieder nichts Bezahlbares geben, da unsere Maße wieder jenseits von Gut und Böse sind. Und dann muss doch wieder eine sehr individuelle Lösung her. Ich würde also nicht drauf wetten, dass es nicht doch eine Reihe „Wir bauen uns ein Gewächshaus“ in diesem Blog geben wird.

Dann ist erstmal Pause angesagt, bevor wir im November das bisher noch grüne

Kinderzimmer

von Kind Nummer Zwei renovieren. Wobe ich ehrlich gesagt noch nicht sehe, ob, wie und dass wir das hinbekommen dieses Jahr. Denn es ist relativ klein, ziemlich verwinkelt und verbaut. Momentan haben wir leider nicht die Hirnpower, um uns darüber noch sinnvolle Gedanken zu machen. Aber es ist angedacht und sollte somit hier an dieser Stelle der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

Dazu werden wie immer zahllose Kleinstprojekte kommen, die uns im Laufe des Jahres hier und dar in den Kopf kommen bzw. vor die Füße fallen werden.

Man darf also gespannt sein.

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Gartenprojekte des Jahres /2012/03/gartenprojekte-des-jahres/ /2012/03/gartenprojekte-des-jahres/#comments Fri, 23 Mar 2012 11:00:38 +0000 /?p=3810 Lesen fortsetzen ]]> Als Frau Jugel am Mittwoch ihre Langzeitprojekte vorgestellt hat, fiel mir ein, dass wir uns im Winter Gedanken über die diesjährigen Gartenprojekte  gemacht haben. Ich meine, das Arbeitszimmer ist bald fertig und man stelle sich vor, wir hätten nichts zu tun.

Also abgesehen davon, dass wir uns Kruschelecke im Garten aufräumen wollen und dass gegen Ende des Jahres endlich der Sandkasten ein Ende finden soll (wobei das mit Kind Nummer Zwei noch nicht komplett ausdiskutiert ist), stehen zwei Projekte an:

Einmal wollen wir das schon lange geplante Gewächshaus bauen. Wobei Gewächshaus vielleicht ein wenig übertrieben ist. Es soll eher eine Gewächshaustreppe unter dem Küchenfenster werden. Da ist es zwar durchaus sonnig und warm, aber leider liegt da auch unser alter Brunnenzugang, den die Hausvorgänger gebaut haben und den wir mit einer Stahlplatte abgedeckt haben, damit da nicht aus Versehen ein Kind rein fällt.  Alles in allem also eine tote Ecke, die wir jetzt nutzen wollen. Wir haben noch keine Ahnung, wie wir das genau realisieren, sicher ist nur, dass das Gewächshaus mit Sicherheit nicht aus echtem Glas bestehen wird – ich seh den nächsten Ball oder Stock nämlich schon fliegen. Wenn alles gutgeht, dann hab ich nächstes Jahr um diese Zeit meine ersten Kräuter schon im Gewächshaus vorgezogen.

 

Das zweite Projekt wird mein Mülltonnenverschlag sein. Die Zeiten in denen man genau eine Mülltonne hatte sind ja nun vorbei. In Brandenburg haben wir Gelbe Säcke, eine Papiertonne und eine Restmülltonne. Und das steht bei uns vorne an der Mauer, im Sommer gnädig verdeckt von meiner Schneeballhortensie. Aber leider nur vom Haus aus, von der Strasse aus sieht man die Dinger in voller Pracht. Und im Winter dann von überall aus. Und da ich einen Mann mein Eigen nenne, der so ein wenig mit Holz umgehen kann, habe ich beschlossen, ich will unter seiner Anleitung eine Mülltonnenwohnung bauen. Kann ja nicht so schwer sein. Und weil das Kind einen Namen haben muss, nennen wir das Holz-Workshop, Frau Jugel macht mit und baut Regale. Auch das, so habe ich gehört, soll mein Mann können.

Und ehrlich gesagt – das reicht mir neben der normalen Gartenarbeit denn auch. Wir sprechen uns dann im Herbst und sehen, ob ich meine Arbeiten unter „Done“ oder unter „Abschieberietis“ verbuchen kann.

 

 

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