Kinder – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Mon, 10 Sep 2012 17:40:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Die rote Lounge – mit Blinken /2012/09/die-rote-lounge/ /2012/09/die-rote-lounge/#comments Mon, 10 Sep 2012 07:45:09 +0000 /?p=4792 Lesen fortsetzen ]]> So, der Traum in Rosa ist jetzt einem in Rot gewichen. Ich persönlich finde ja, so total anders sieht das ganze nicht aus, aber wer bin ich schon? Und zu unserer Ehrenrettung – es ist jetzt genauso, wie unsere Tochter es haben wollte, wir waren quasi nur das ausführende und bestellende Organ.

Das wäre dann einmal der Blick auf das Bett. Die Punkte auf dem Bild sind keine Fehler, es sind die Lichtpunkte die über die Diskokugeln abgestrahlt werden. Bisher sind es nur drei. Aber das Kind arbeitet an mehr und vor allen Dingen größeren Kugeln. The 70ies are back. Yeah!

 

So, und genauso sehen die Diskokugeln aus. Und besonders apart scheinen die Lichtreflexe auf die lila Kuckucks-Uhr, die Grandpa vor Jahren für sie zur Geburt gemacht hat. Das Ding hat jahrelang auf dem Schrank geweilt, bis Tochterkind sie beim Ausräumen gefunden hat. Ja. Man muss auch mal Stilbrüche wagen. Dafür sind die Medaillen jetzt an den Schrank genagelt, damit sie jeder mindestens beim zweiten Blick sieht.

Gut, wirklich strukturiert und komplett ordentlich ist was anderes, aber meine Tochter liebt es „so und genauso. Mama.“ Und man soll Kindern ja die Chance auf ihre eigene Stilentwicklung lassen. Und das Keyboard steht da noch, weil wir alle die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Kind irgendwann mal wieder anfängt zu spielen.

Das mit dem Schreibtisch-Ordnungssystem haben wir auch noch nicht hinbekommen, wobei das aber an mir liegt, weil ein großer schwedischer Aufbewahrungsmöbelhersteller genau die Ablagen, die ich wollte nicht mehr hatte. Wir schauen uns jetzt nach Alternativen um.

Ansonsten hat sie jetzt in der Ecke den Sitzsack, auf dem sie wirklich sehr häufig sitzt und liest. Natürlich fehlen noch Kleinigkeiten, wie ihr noch zu fertigender Mosaikspiegel und ein paar Familienbilder, aber sie scheint sich schon jetzt sehr wohl zu fühlen in ihrem neuen Reich. Wenn die Diskokugeln auf sie herableuchten.

Und mehr will man ja als Eltern schon gar nicht.

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Wo laufen sie denn? – Nebenbei-Kekse /2012/03/wo-laufen-sie-denn-nebenbei-kekse/ /2012/03/wo-laufen-sie-denn-nebenbei-kekse/#respond Mon, 26 Mar 2012 18:55:28 +0000 /?p=3825 Lesen fortsetzen ]]> Von gelegentlichen Anfällen von Prokrastination mal abgesehen, läuft es aber derzeit ziemlich gut. Was unter anderem daran liegt, dass mein Kind jetzt wie eine echte Große alleine zur Schule fährt und auch wieder zurückkommt. Meistens erwischt sie sogar den richtigen Bus. Und steigt auch fast immer an der richtigen Stelle aus (Wir reden nicht gern darüber). Und seitdem sie auch den Heimweg alleine meistert, hat es sich eingespielt, dass sie bei der Rückkehr in der Küche Milch und Kekse vorfindet, egal, ob ich da bin oder nicht. Das gefällt ihr ausnehmend gut. Weil wir auf diese Weise die gekauften Haferflockenkekse verbraucht haben, war heute Nachschub fällig, und weil Montag ist, hatte ich Zeit zum Backen.

Das Ausgangsrezept ist amerikanisch, also wird wieder in Tassen gemessen.

Eine 3/4 Tasse weiche Butter durchrühren, 1,5 Tassen braunen Zucker mitrühren, knapp 2 Teelöffel  Backpulver, halben Teelöffel Zimt durchrühren. Dann zwei Eier dazu und etwas Vanille. 1,5 Tassen Mehl und 2 Tassen Haferflocken irgendwie drunterkneten. Das schafft mein Mixer nicht mehr wirklich, aber es reicht, was man mit dem Kochlöffel hinbekommt, es muss nicht besonders gleichmäßig sein. Kleine Häufchen (ca. zwei Teelöffel) auf Backpapier, reichlich Abstand lassen, denn es verläuft stark. Bei 190 Grad ca. 10 Minuten backen.

Danach erst eine Minute auf dem Blech lassen, danach auf dem Gitter auskühlen lassen, da sind sie anfangs noch sehr weich, werden dann aber schön knusprig. Wir mögen die dunklen lieber.

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