Kräuter – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Mon, 17 Sep 2012 08:31:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Gegen alles ist ein Kraut gewachsen /2012/09/gegen-alles-ist-ein-kraut-gewachsen/ /2012/09/gegen-alles-ist-ein-kraut-gewachsen/#comments Mon, 17 Sep 2012 08:27:36 +0000 /?p=4831 Lesen fortsetzen ]]> Bei uns ist ja der Autor für den Gemüsegarten zuständig und ich für die Blumen. Mit einer Ausnahme – die Kräuter gehören mir. Und sie sind dieses Jahr wirklich sehr üppig geworden. Da stellt sich die Frage, wie an sie am besten behandelt, damit man auch im Winter noch etwas davon hat. Es eignen sich mehrere Arten der Konservierung:

Trocknung

Die wohl bekannteste Art. Nach dem Ernten schüttelt man die Kräuter aus, damit sich nicht noch Insekten darin verstecken und evetntueller Sand rauskullert. Nicht waschen! Und dann gibt es zwei möglichkeiten: Entweder man bindet kleine Sträuße und hängt sie kopfüber an einen trockenen Ort. Oder aber man zupft die Blätter ab (bei Salbei oder Minze kann das Sinn machen) und legt die Blätter auf einen Rost an einen ebenfalls trockenen Ort. Sollte es eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit durch Regen oder ähnliches geben, kann man bei bis zu 30 Grad die Kräuter auch im Backofen trocknen. Aber aufpassen: ab ca. 35 Grad verlieren sie ihr Aroma.

Einfrieren

Wohl die schnellste und einfachste Art. Die trockenen Kräuter portionieren und in Dosen oder Gefrierfolien einfrieren und dann portionsweise wieder bei Bedarf aus der Kühltruhe holen. Hat nur, finde ich, den Nachteil, dass man viel Platz in der Truhe braucht. Jedenfalls bei den Mengen, die ich habe.

Mit Öl konservieren

Je nach gewünschter Intensität bis zu zwei Händen voll Kräuter auf ein Liter Öl geben. Die Flasche fest verschließen und an einem sonnigen Ort lagern, einmal täglich schütteln. Nach 6 Wochen wird das Öl dann abgesiebt und hält sich an einem dunklen Ort locker ein halbes Jahr. Allerdings schadet es auch nicht, wenn man die Kräuter im Öl läßt. Es gibt noch die Methode der konzentrierten Ölkonservierung, bei der man die frischen Kräuter so mit Öl begießt, dass sie gerade bedeckt sind. Allerdings habe ich persönlich damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht, weil es doch recht oft passiert, dass das ganze Glas anfängt zu schimmeln.

Duftsäckchen

Gerade Lavendel hält ganz hervorragend lange seinen Duft, wenn er – noch frisch – in ein Baumwollsäcken eingefüllt wird und in Kleiderschränken, an Betten versteckt oder Türen aufgehängt wird. Das gleiche gilt im übrigen für Baldrian und andere Kräuter. Macht sich auch hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel.

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Basilikum, blühend /2012/08/basilikum-bluhend/ /2012/08/basilikum-bluhend/#comments Wed, 08 Aug 2012 19:56:07 +0000 /?p=4597 Lesen fortsetzen ]]> Mein Basilikum blüht. Jedenfalls das normale, das mit der Zitrone ist noch schüchtern. Aus gegebenem Anlass hab ich dann versucht zu erkunden, wie es denn nun ist mit blühenden Küchenkräutern: sind die während und nach der Blüte noch zu gebrauchen, oder werden schwach, bitter, hartstielig und reif für die Tonne?Leider war es wie so oft im Leben: klare Antworten sind Mangelware und fallen auch für jedes Kraut anders aus. Sehr oft fand ich die Aussage, die Würzkraft und die geschmackliche Qualität ließe nach der Blüte nach. Ich kann das auch eigener Erfahrung nicht wirklich bestätigen. Da kann aber daran liegen, dass ich noch nie blühend/nichtblühend zum nebeneinander probieren konnte. Oder ist der Qualtitätsunterschied vielleicht nur was für Fachleute?

Bezogen auf mein Basilikum habe ich dann recht nachvollziehbar die Antwort gefunden, dass man die Blüten abschneiden soll, sobald sie auftauchen. Ich meine, ein Blick auf das Bild und es ist klar, dass eigentlich nur noch die Frage offen ist, um wie viele Wochen ich zu spät dran bin.

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Zum Wochenende: Minztee /2012/01/zum-wochenende-minztee/ /2012/01/zum-wochenende-minztee/#respond Sat, 28 Jan 2012 17:41:51 +0000 /?p=3427 Lesen fortsetzen ]]> Heute Abend haben wir die zweite Inkarnation des Serienquartetts zu Gast. Da hätte es sich ja eigentlich gelohnt, einen richtig schicken Cocktail zu versuchen, denn schließlich hat man nicht häufig so viele wehrlose Testopfer. Die Außentemperaturen schreien allerdings nach Heissgetränken, also gibt es Tee. Und trotzdem passt der eigentlich auch wieder nicht, denn das dem marrokanischen Minztee abgeguckte Rezept kommt im Original eher bei nordafrikanischer Hitze zum Einsatz als bei Minusgraden. Sei’s drum, so geht’s:

Acht Stängel frische Minze in die Kanne legen, das Teesieb mit drei Teelöffeln Grüntee drüber hängen, mindesten drei Esslöffel Zucker direkt in die Kanne und mit etwa einem Liter kochendem Wasser übergießen. Drei Minuten ziehen lassen. Das Teesieb kommt raus, die Minze bleibt drinne.

Lecker und kam auch beim Serienquartett gut an. Und zum nächsten Serienquartett such ich einen passenden Cocktail. Gibt es einen Sherlock, hochprozentig?

Schönes Wochenende und bis Montag!

 

 

 

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