Kräuteröl – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Wed, 28 Aug 2013 06:03:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Fang den Sommer ein! /2013/08/fang-den-sommer-ein/ /2013/08/fang-den-sommer-ein/#respond Tue, 27 Aug 2013 16:05:24 +0000 /?p=6350 Lesen fortsetzen ]]> ThymianEssig Ist eigentlich noch Sommer? Gerade so. Wer sich etwas vom Sommer bewahren oder im Advent mit sommerlichen Geschenken überraschen möchte (nicht wahr, liebe Plaudis!), hat jetzt im Garten noch eine Chance. Die letzten Rosenblätter können gesammelt und der Lavendel geschnitten werden. Auch das Kräuterbeet gibt noch einiges her.

Frau Stevenson um Beispiel zaubert damit gerne Kräuteröle, die nicht nur höllelecker, sondern auch noch sehr dekorativ sind.

lavendel roteRose

KirWestfalia

Mit Rosenblättern oder Lavendelblüten und den jeweils dazu passenden ätherischen Ölen kann man angeblich ausgesprochen einfach Badesalz herstellen. Das wollte ich heute Mittag tun, stellte dann aber fest, dass die dazu benötigte Kakaobutter nicht einfach im Laden um die Ecke zu bekommen ist. Das muss also noch warten.
Alkohol ist natürlich auch immer ein gutes Konservierungsmittel. auch den den Sommer kann man damit anhalten, besonders, wenn man ihn über Johannisbeeren gießt. Im Westfälischen nennt man sowas „Aufgesetzten“ und der eignet sich hervorragend, um kalte Novemberfüße zu vertreiben.

Nicht, dass es dann heisst, wir hätten ja mal dran erinnern können.

 

 

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Gegen alles ist ein Kraut gewachsen /2012/09/gegen-alles-ist-ein-kraut-gewachsen/ /2012/09/gegen-alles-ist-ein-kraut-gewachsen/#comments Mon, 17 Sep 2012 08:27:36 +0000 /?p=4831 Lesen fortsetzen ]]> Bei uns ist ja der Autor für den Gemüsegarten zuständig und ich für die Blumen. Mit einer Ausnahme – die Kräuter gehören mir. Und sie sind dieses Jahr wirklich sehr üppig geworden. Da stellt sich die Frage, wie an sie am besten behandelt, damit man auch im Winter noch etwas davon hat. Es eignen sich mehrere Arten der Konservierung:

Trocknung

Die wohl bekannteste Art. Nach dem Ernten schüttelt man die Kräuter aus, damit sich nicht noch Insekten darin verstecken und evetntueller Sand rauskullert. Nicht waschen! Und dann gibt es zwei möglichkeiten: Entweder man bindet kleine Sträuße und hängt sie kopfüber an einen trockenen Ort. Oder aber man zupft die Blätter ab (bei Salbei oder Minze kann das Sinn machen) und legt die Blätter auf einen Rost an einen ebenfalls trockenen Ort. Sollte es eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit durch Regen oder ähnliches geben, kann man bei bis zu 30 Grad die Kräuter auch im Backofen trocknen. Aber aufpassen: ab ca. 35 Grad verlieren sie ihr Aroma.

Einfrieren

Wohl die schnellste und einfachste Art. Die trockenen Kräuter portionieren und in Dosen oder Gefrierfolien einfrieren und dann portionsweise wieder bei Bedarf aus der Kühltruhe holen. Hat nur, finde ich, den Nachteil, dass man viel Platz in der Truhe braucht. Jedenfalls bei den Mengen, die ich habe.

Mit Öl konservieren

Je nach gewünschter Intensität bis zu zwei Händen voll Kräuter auf ein Liter Öl geben. Die Flasche fest verschließen und an einem sonnigen Ort lagern, einmal täglich schütteln. Nach 6 Wochen wird das Öl dann abgesiebt und hält sich an einem dunklen Ort locker ein halbes Jahr. Allerdings schadet es auch nicht, wenn man die Kräuter im Öl läßt. Es gibt noch die Methode der konzentrierten Ölkonservierung, bei der man die frischen Kräuter so mit Öl begießt, dass sie gerade bedeckt sind. Allerdings habe ich persönlich damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht, weil es doch recht oft passiert, dass das ganze Glas anfängt zu schimmeln.

Duftsäckchen

Gerade Lavendel hält ganz hervorragend lange seinen Duft, wenn er – noch frisch – in ein Baumwollsäcken eingefüllt wird und in Kleiderschränken, an Betten versteckt oder Türen aufgehängt wird. Das gleiche gilt im übrigen für Baldrian und andere Kräuter. Macht sich auch hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel.

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