Organisieren – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Wed, 28 Aug 2013 09:58:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Frühjahrsputz, oder was man alles so findet /2012/03/fruhjahrsputz-oder-was-man-alles-so-findet/ /2012/03/fruhjahrsputz-oder-was-man-alles-so-findet/#comments Mon, 19 Mar 2012 19:17:07 +0000 /?p=3788 Lesen fortsetzen ]]> Er lässt sich nicht mehr wegdiskutieren, der Frühling. Drei Wochen noch bis Ostern, das muss reichen, um einmal alles durchzuräumen, auszumisten, zu putzen und zu polieren. Eigentlich wird nur der Kleiderschrank im Kinderzimmer regelmäßig durchsortiert, denn die Große ist hier ja die einzige, die noch wächst (jedenfalls in die Höhe). Ich hab mal damit angefangen, die Schuhschränke auszumisten. Und das war recht heilsam. Denn braucht man (frau) wirklich fünf Paar Hausschuhe? Und welche behalte ich, und was mache ich mit den übrigen?

Ich bin ja mal gespannt, was ich da noch so alles zu Tage fördere.

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Alle meine Entchen… /2011/05/alle-meine-entchen/ /2011/05/alle-meine-entchen/#comments Wed, 11 May 2011 15:46:40 +0000 /?p=1192 Lesen fortsetzen ]]>

 

Man lernt ja ständig dazu. Unter anderem die Erweiterung des Wortschatzes bleibt nicht aus, wenn man sich ständig in fremdländischen Texten rumtreibt. In einem der letzten Schmöker verabschiedete sich die weibliche Heldin vom männlichen Helden mit dem Hinweis, sie müsse noch ihre „ducks in a row“ bekommen, bevor der nächste Tag anbricht. Sie muss bitte was? Enten aufreihen? Wofür? Des Rätsels Lösung: die Heldin war eine sehr fleissige und wollte noch ihren nächsten Arbeitstag vorbereiten. Ihn „auf die Reihe/Kette kriegen“.

Aha, dachte ich, kenn ich! Das sind die Dinge, die ich versuche jeden Abend abzuhaspeln, damit sie mir am Morgen danach nicht kostbare Minuten stehlen.

1. Balkon

Alles gut versorgt? Zugegeben, eigentlich sollte man sich noch ein bisschen Zeit nehmen, um auch war zu haben von der eigenen gärtnerischen Tätigkeit. So ein paar Minuten. Man muss ja nicht mit den Pflanzen reden. Ich bin sicher, auch die haben gern ihre Ruhe. Aber man könnte doch ruhig noch ein bisschen über die Brüstung spähen. Meistens bleibt es doch beim Gießen.

 

 

 

2. Küche aufräumen

Muss sein. Hab ich meine Mutter früher belächelt, die da meinte, sie kann das einfach nicht stehen lassen und dann am nächsten Tag in der unaufgeräumten Küchen frühstücken, kann ich das jetzt hervorragend nachvollziehen. Minna aus- und einräumen, aufräumen und Tisch und Spüle abwischen ist das Minimalprogramm. Was mir aber auch netter Weise öfter mein Mann abnimmt.

 

 

3. Kaffeemaschine

Gehört ja eigentlich zur Küche, ist aber so essentiell, dass sie eigens erwähnt wird. Auch die redet nicht mit mir, aber sie piept,wenn ihr etwas fehlt, und weil das morgens nervt, werden eben abends schon Bohnen und Wasser aufgefüllt sowie der Kaffeesatzbehälter geleert. Sollte zumindest. Meist klappt’s auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Akkus laden

Ohne Handy darf ich das Haus nicht mehr verlassen, trotzdem galt ich oft als schwer erreichbar. Wer kann denn auch ahnen, dass sich so ein Handy-Akku nicht mal eine Woche durchält? Na gut, also noch ein Punkt auf der Liste: abends kommt das Ding an den Strom und darf sich erholen. Und spätestens seitdem ich zum Bloggen überredet wurde, wird auch der Akku der Kamera abends mitgeprüft. Damit Frau Stevenson nicht wieder panische Anrufe bekommt, weil ich dann abends nach acht merke, das ich keine Bilder machen kann. Ja, ich weiss, ich soll sowieso bei Tageslicht knipsen. Gelbstich und so.

 

 

5. Besuch am Bügelbrett

Ist dann oft fällig. In einer perfekten Welt bräuchte ich nur einen Blick in die wohlsortierten Schränke meiner Lieben zu werfen, um festzustellen, dass sie das Outfit für den nächsten Tag griffbereit haben. Schön wär’s. In echt sieht das so aus, dass ich froh bin, wenn ich abends alle benötigenden Bestandteile der Familienkleidung sauber und trocken in Reichweite habe.

 

Die letzten Meter: Waschen, Zähne putzen, ab ins Bett. Licht aus.

Bis morgen!

 

 

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Familiensilber /2011/03/familiensilber/ /2011/03/familiensilber/#respond Fri, 25 Mar 2011 19:10:25 +0000 /?p=529 Lesen fortsetzen ]]>

Kommt Ihnen der Anblick bekannt vor? Eigentlich war für heute ein ganz anderer Artikel  geplant, aber weil das Projekt unerwartet ins Stocken geriet und ich mir mal wieder auf der Suche nach dem einzig wahren scharfen Messer die Haare raufte, wurde auf die Schnelle Entrümpeln der Besteck- und Küchengeräte Schubladen auf die Tagesordnung gesetzt. Da ist Bedarf. Ziel: eine Schublade soll frei werden. Die eigentliche Besteckschublade mag ja gerade noch so durchgehen, aber die mit den restlichen Gerätschaften sehen gar nicht gut aus.Und brauche ich das wirklich alles? Was die Messer angeht, hat Chefkoch Holger ja schon erklärt, was man so braucht (und was auf den Müll kann). Wie steht’s mit dem Rest? Werde ich jemals fünf Suppenkellen brauchen? Gleichzeitig? Mehr als einen Kartoffelstampfer oder Nussknacker? Diverse Messer, stumpf (und waren die eigentlich überhaupt mal gut?), fliegen auch raus. In einer Ecke der mittleeren Schublade hat sich eine Familie Weinkorken häuslich niedergelassen, dafür gibt’s im Bio-Laden eine Sammeldose. Bei den Tortenhebern zögere ich. Davon kann man, bei größeren Kaffeetafeln, durchaus mehrere gebrauchen. Gnadenfrist.

Ein paar Dinge (Floristendraht, Filzgleiter, Eisfömchen) sind hier schlicht und einfach falsch. Und so kommt nach und nach doch ein ansehnliches Häufchen ausrangierter Dinge zusammen. Der Rest passt dann tatsächlich in eine Schublade. In der ich mein scharfes Messer dann jetzt auch gefunden habe.

 

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