renovieren – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Sat, 09 Mar 2013 09:06:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Alles so schön bunt hier /2013/03/alles-so-schon-bunt-hier/ /2013/03/alles-so-schon-bunt-hier/#comments Fri, 08 Mar 2013 13:31:22 +0000 /?p=5765 Lesen fortsetzen ]]> Weiße Wände waren für mich lange Zeit so das einzige, was überhaupt in Frage kommt. Keine Farbe, keine Tapeten, keine Paneele, nicht mal Raufaser – einfach weiß. Jetzt sind Renovierungen fällig, zuerst in der Küche, und mal abgesehen davon, dass der Zahn der Zeit dafür gesorgt hat, dass hier eben gar nichts mehr wirklich weiß ist, bin ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob die Wände wieder weiß werden sollen. Man entwickelt sich ja weiter, erweitert seinen Horizont oder geht einfach nur mit der Mode, und irgenwie wirkt „einfach nur weiß“ gerade ziemlich uncool. Bloß, wenn nicht weiß, was dann?

Farbtafel 3 Farbtafel 2 Farbtafel 1

Um überhaupt mal ein paar ideen zu finden, über die man dann nachdenken kann, haben wir den nächsten Baumarkt überfallen. Anscheinend stehen wir mit unserer Ratlosigkeit nicht allein, denn sonst hätte man sich dort vermutlich nicht die Mühe mit dne Farbtafeln gemacht, auf denen man sich jeden mischbaren Ton heraussuchen kann. Und weil man dem Farbgeschmack der Kund noch ein wenig auf die Sprünge helfen will, gibt es schicke Kärtchen, auf denen zueinander passende Farbtöne zusammengestellt sind. Semi-individuelle Farbharmonie, sozusagen. Vermutlich sollen die Karten auch auch nur dafür sorgen, dass die Jungs an der Farbmischmaschine auch was zu tun haben. Weil alleingelassen würden farblich herausgeforderte Menschen wie ich am Ende nur wieder alles weiß streichen.

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So über’s Jahr /2013/01/so-ubers-jahr/ /2013/01/so-ubers-jahr/#respond Thu, 31 Jan 2013 20:25:24 +0000 /?p=5522 Lesen fortsetzen ]]> Angesichts des Arbeitseifers im Hause Stevenson werde ich langsam unruhig. Denn wir müssen auch so einiges bewältigen in diesem Jahr, aber es fehlt ein wenig die Energie. Am besten, wir machen auch erstmal eine Liste. Mangels Haus und Garten fallen unsere Vorhaben naturgemäß ein paar Nummern kleiner aus.

Renovieren

Die Küche müsste dringend gestrichen werden. Bloß gut, dass wir keine Mieter sind. In vielen Mietverträgen heisst es, die Küche müsse alle drei Jahre renoviert werden. Auch wenn der BGH festgestellt hat, dass viele Fristenregelungen zu starr sind: Wir sind auf jeden Fall dran. Bisher ist die Küche schlicht weiß gestrichen, oder war es zumindest mal. Lange Zeit konnte ich mir auch gar nicht vorstellen, eine andere Farbe auch nur in Betracht zu ziehen. So ganz langsam kommt das ins Wanken. Auch wenn Schokobraun oder Indigo immer noch draußen bleiben müssen, denke ich immerhin über eine Akzentwand in einem sanften, gedeckten Farbton nach. Ab und zu soll man ja seine Vorstellungen auf den Prüfstand stellen und mal gucken, ob man sich vielleicht weiter entwickelt hat. Außerdem kann man dann so schön mit dem Farbdesigner spielen.

Der Riss

riss

Oder die Mutter aller Risse. Dieses Ärgernis scheint uns bedenklich fett und zieht sich immerhin durch drei Zimmer. Wir hatten auch schon einen Statiker da, der allerding recht unbeeindruckt blieb. Zuschmieren und drüber dstreichen. Na dann. Schwiegervater meinte allerding, besser wäre es, Mullgaze über den Riss zu kleben und dann zu streichen. Wir werden es austesten.

Wandgemälde

muralWir bleiben bei den Wänden: Da gibt es im Kinderzimmer auch noch eine Baustelle. Vor Jahren wünschte sich mein Kind einen „Wald im Zimmer“. Unsere anfängliche Verwirrung (wieviel Bäume pro Quadratmeter? Nadel oder Laub?) konnte sie aufklären, sie woll gerne einen Wald an die Wand gemalt haben. Ihren künstlerisch herausgeforderten Eltern gelang es, sie auf einen Baum herunter zu handeln. Hoffnungsvoll haben wir angefangen, und irgendwann angebrochen. Jetzt müssen wir klären, ob sie das Ding noch fertig gepinselt haben will, oder ob wir lieber die ganze Wand einfarbig streichen sollen. In welcher Farbe auch  immer.

Regale für’s Kinderzimmer

Eine weitere Baustelle im Kinderzimmer ist der fehlende Staurum. Es fehlt mindestens ein geräumiges Bücherregal. Der Autor meint ja, die baue man am besten selber und traut sich sogar zu, mir das beizubrigenen. Wenn wir denn gemeinsame Zeit freischaufeln können, gehe ich also als  Tischlerlehrling nach Zepernick.

Reorganisation

Stauraum ist bei uns gegnerall problematisch, wobei ich ja der Meinung bin, dass sich dieses Problem in Luft auflöst, wenn man wirklich mal alle Schränke ausmistet, aufräumt, und sich ein paar neue organisatorische Regeln gibt. Ich hoffe, diese Hypothese im Laufe des Jahres beweisen zu können.

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Was wir dieses Jahr vorhaben /2013/01/was-wir-dieses-jahr-vorhaben/ /2013/01/was-wir-dieses-jahr-vorhaben/#comments Tue, 29 Jan 2013 08:28:36 +0000 /?p=5465 Lesen fortsetzen ]]> Da die Mutter aller Arbeitszimmer unerwartet nicht nur finanzielle Ressourcen, sondern auch die des Autors komplett gebunden hat, wurden alle anderen Projekte auf dieses und nächstes Jahr verschoben. Als da wären bis Jahresende:

Pinsel

Das Schlafzimmer

Das Elternschlafzimmer ist ja immer so ein wenig das Stiefkind. Erstmal wird sowieso alles gemacht, wo Fremde hineinsehen können. Und dann kommen die Kinderzimmer. Dann alles, was nötig ist, weil man es braucht. Und wenn dann noch Zeit ist, dann kommt das eigene Schlafzimmer dran, aber spätestens dann kommt was dazwischen.

Dieses Mal nicht. Die Matraze war so durch, dass ich morgens regelmäßig mit Kreuzschmerzen aufgewacht bin, es war daher eine gewisse Dringlichkeit gegeben. Es sind jetzt zwei geworden, die insgesamt 40cm breiter sind als das alte Bett. Also muss ein neuer Rahmen her. Aber das was es auf dem Markt gibt, gefällt uns nicht, paßt nicht oder ist schlicht unbezahlbar. Und so fangen wir wieder an zu bauen. Und wenn man schon mal dabei ist, dann kann man auch die Gesamtsituation überdenken. Nur, wenn man den Autor zum Manne hat, dann wird aus „Wir bauen uns ein neues Bett“ schnell ein „Wir bauen uns ein neues Bett und können dann auch gleich neue Schränke bauen, weil die käuflich zu erwerbenden viel zu breit sind, aber wenn ich damit anfange, dann sollten wir uns überlegen, ob wir nicht auch den Fußboden…“ Nein. Netter Versuch, aber danke, nein.

Wir haben uns jetzt auf einen neuen Anstrich, ein neues Bett und eine leichte Modifikation der schon bestehenden Kommoden geeinigt. Das Projekt wird das erste sein und ab Februar starten, bis dahin liegen die Matrazen auf dem Fußboden, was erstaunlich bequem ist.

Fliesen in der unteren Etage

Etwas kostenintensiver wird die Lösung des Fliesenproblems sein. Ich hasse unsere Fliesen im Haus seit dem ersten Tag. Aber sehr gut erhaltene Fliesen rauszureissen, wenn man noch eine Menge anderer, wichtigerer Baustellen im Haus hat? Nein. Dankenswerterweise haben die Dinger jetzt soviele Macken, dass ich endlich eine gewissensberuhigende Handhabe habe, diese Monstrositäten rausreißen zu lassen.

So wird die gesamte erste Etage endlich einheitlich gefliest – nachdem wir uns auf welche einigen konnten. Problematisch war nämlich, dass ich überall Holzfußboden wollte, wogegegn aber Fußbodenheizung, der Autor und mehrer Stimmen der Vernunft sprachen. Der Kompromiß kam dann aber doch sehr schnell, nachdem wir ein paar Fliesen gefunden haben, die…aber das ist noch eine Überraschung.

Das wird aber frühstens im April, Mai passieren, wenn die Heizung aus ist. In der Zwischenzeit kommt endlich mein

Gewächshaus

in den Garten. Es wird an die Wand unter dem Küchenfenster gebaut. Angedacht ist, dass wir den Weg des geringsten Widerstandes nehmen und eines kaufen. Aber wie ich uns und unser Haus kenne, wird es wieder nichts Bezahlbares geben, da unsere Maße wieder jenseits von Gut und Böse sind. Und dann muss doch wieder eine sehr individuelle Lösung her. Ich würde also nicht drauf wetten, dass es nicht doch eine Reihe „Wir bauen uns ein Gewächshaus“ in diesem Blog geben wird.

Dann ist erstmal Pause angesagt, bevor wir im November das bisher noch grüne

Kinderzimmer

von Kind Nummer Zwei renovieren. Wobe ich ehrlich gesagt noch nicht sehe, ob, wie und dass wir das hinbekommen dieses Jahr. Denn es ist relativ klein, ziemlich verwinkelt und verbaut. Momentan haben wir leider nicht die Hirnpower, um uns darüber noch sinnvolle Gedanken zu machen. Aber es ist angedacht und sollte somit hier an dieser Stelle der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

Dazu werden wie immer zahllose Kleinstprojekte kommen, die uns im Laufe des Jahres hier und dar in den Kopf kommen bzw. vor die Füße fallen werden.

Man darf also gespannt sein.

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Ein Arbeitszimmer für den Autor, Teil 14: Oberflächenbehandlung: Sägemehl, Alien-Blut und ein Zwischenfazit /2012/02/ein-arbeitszimmer-fur-den-autor-teil-14-oberflaechenbehandlung-saegemehl-alien-blut-und-ein-zwischenfazit/ /2012/02/ein-arbeitszimmer-fur-den-autor-teil-14-oberflaechenbehandlung-saegemehl-alien-blut-und-ein-zwischenfazit/#comments Fri, 03 Feb 2012 19:24:48 +0000 /?p=3446 Lesen fortsetzen ]]> Nachdem alle Schreibtische stehen, ist es Zeit für die Oberflächenbehandlung. Die Erwartungen dürfen nicht zu hoch sein:

Wirklich schön im klassischen Sinn wird das Ergebnis so oder so nicht, schon allein weil das Holz zwar dick, aber nicht von bester Qualität ist. Mit sehr viel Arbeit könnte man das bestimmt fein machen, aber die Zeit haben wir schlicht nicht. Außerdem reden wir hier vom Arbeitszimmer. Das Ziel lautet „flach“ und „eben“ in dem Wissen, dass am Ende die höfliche Beschreibung „rustikal“ lauten wird.

Selbst dann müssen wir folgende Liste abarbeiten. Einmal tief durchatmen:

  1. Bröckelnde Astlöcher ausbohren und mit Holzpropfen versehen.
  2. Nachhobeln, um die letzten groben Unebenheiten zu beseitigen und die Übergänge zwischen den Brettern anzugleichen.
  3. Schutzleisten an den Kopfseiten der Tischkanten anbringen.
  4. Spalten, Löcher, größere Macken und Übergänge mit Mischung aus Sägemehl und Klebstoff oder einer anderen Masse füllen. Aushärten lassen.
  5. Grob schleifen, möglichst nur in Faserrichtung, um die letzten Unebenheiten zu beseitigen.
  6. Fein schleifen, nur in Faserrichtung, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erhalten.
  7. Völlige Entstaubung des Zimmers: Alle Werkzeuge und Holzreste heraustragen; Decke, Wände, Tische und Fußboden mit dem Besen fegen; mit dem alten Staubsauger den groben Rest wegmachen; mit dem guten
    Staubsauger nachsaugen, wenn die Schönste Germanin es nicht mitbekommt.
  8. Abkleben: Mit Malerband an den Wänden, selbst dort, wo man es nicht sehen wird; mehrere Lagen Abdeckplane und Zeitung auf den Fußboden, auch unter den Tischen.
  9. Letzte Farb-Ausbesserungen an den Wänden, wo wir Stellen übersehen oder uns verstrichen haben. Trocknen lassen.
  10. Erste Lasur der Tische. Kabellöcher nicht vergessen! Unter den Tischen übersehene Stellen und Macken nachstreichen. Trocknen lassen.
  11. Tische mit sehr feinem Schmirgelpapier per Hand schleifen (durch die Feuchtigkeit der ersten Farbschicht quellen die Holzfasern auf, hat man mir erklärt).
  12. Nochmal alles absaugen.
  13. Zweiter Anstrich der Tische. Trocknen lassen.
  14. Erste Schicht Klarlack. Trocknen lassen.
  15. Zweite Schicht Klarlack. Trocknen lassen.
  16. Abdeckung entfernen, Raum putzen.

Das ist in der Praxis nerviger, als es klingt: Bis Schritt 10 scheint nichts zu passieren. Man kommt in das Zimmer, und sieht lauter helle Tischflächen, man geht nach einigen Stunden wieder heraus, und sie sind immer noch hell. Leute gucken durch die Tür und fragen, was man da eigentlich den ganzen Tag macht …

Erster Schritt: Kaputte Astlöcher ausbohren.

Ausbohren von Astlöchern.

Insgesamt waren es etwa 20 bis 30 Stellen. Die Scheiben für die Pfropfen schneidet man sich mit der Klappsäge von einer Holzstange ab, Durchmesser zwei Zentimeter. Wie tief man geht, hängt von der Stelle ab, aber bei vier Zentimeter dicken Brettern muss man nicht knauserig sein. Die Höhe muss nicht genau passen, denn unser Freund Wolf der Elektrohobel sorgt für Disziplin und Ordnung.

 

Spalten zukleben am Sehr Großen Tisch, Experiment mit "drüberstreuen" bei den dicksten Spalten; unten ist der Klebstoff übergelaufen.
Spalten zukleben am Sehr Großen Tisch, Experiment mit "drüberstreuen" bei den dicksten Spalten; unten ist der Klebstoff übergelaufen.

 

Was uns zu den Spalten bringt. Die Ergebnisse mit dem klassischen Klebstoff-Sägemehlgemisch waren, nun, uneinheitlich. An einigen Stellen hat das wunderbar geklappt, an anderen sieht es aus als ob ein Alien durch die Ritze geblutet hätte. Da es um das Arbeitszimmer geht, habe ich bewusst herumexperimentiert und kann folgende Faustregeln anbieten, wenn auch ohne Gewähr:

  1. Der Anteil an Sägemehl zum Klebstoff muss möglichst hoch sein.
  2. Möglichst kleine Mehlkörner benutzen (Hobelspäne sehen fürchterlich aus).
  3. Die oberste Schicht sollte rein aus Sägemehl bestehen (am Ende nochmal drüberstreuen und eindrücken).
  4. Auf keinen Fall darf Klebstoff großartig über die Ränder hinaus einziehen — das führt sonst zu dem „Säure statt Blut“-Effekt, den man vom A-Deck der Nostromo kennt.
  5. Kein Werkzeug kann es mit den Fingern aufnehmen, auch wenn man sofort einen halben Handschuh aus Klebstoff bekommt.

Noch besser funktioniert — wie der Leser KH bemerkt — wenn man einen passenden Span abhobelt und einfügt. An einer Stelle habe ich das auch probiert, und tatsächlich schlug es das Klebstoff-Gemisch. Der Aufwand verbietet sich hier allerdings. Die fertige Holzpaste aus dem Baumarkt ließ sich gut verarbeiten, zog jedoch beim Trocknen etwas ein (wie der
Leser CHR vorhergesagt hatte). So oder muss man sich klar sein, dass alle Übergänge am Ende dunkler sind als das eigentliche Holz.

Die beste Lösung besteht darin, die Kanten genauer anzupassen.

Auch beim Hobeln und Schleifen bleibt der Welteroberungstisch das Problemkind. Wegen der Übergänge verletzt man – zumindest mit dem Werkzeug, das ich zur Verfügung habe – zwangsläufig die Faserrichtung. Entsprechend, äh, unruhig sieht das Ergebnis aus. Es verstärkt sich der Eindruck, dass dieser Teil vielleicht doch überambitioniert gewesen sein könnte.

Irgendwann ist man so weit, dass man endlich streichen kann.

 

Lasur, erste Schicht halbfertig, Kamera vor Erschöpfung schief

 

Ich habe einfach die No-Name-Lasur aus dem Baumarkt genommen. Sie ist billig, ich kenne sie von anderen Projekten und wieder gilt: Für das Arbeitszimmer reicht es. Das gleiche trifft auf den matten Klarlack zu.

 

Nach der ersten Lasurschicht. Rechts ein Ausrutscher mit dem Hobel, durch die Färbung jetzt brutal deutlich; links mehrere ausgebohrte Astlöcher.

 

Aber musste man die Tische überhaupt lasieren? Hätte es nicht einfach der Klarlack getan? Das belassene Holz hat eine eigene Schönheit, die Macken fallen weniger auf und der ganze Raum ist heller. Dummerweise hatte ich schon die Unterseiten und den Unterbau vorgestrichen, und nach übereinstimmender Meinung aller hinzugezogenen Experten —
sprich, jeder, der in dieser Phase unvorsichtigerweise einen Fuß in die Vordertür setzte — wären die drei verschiedenen Farben von Fußboden, Tischplatten und Unterbau zu viel. Wenn ich es nochmal machen müsste, würde ich mir das aber sehr genau überlegen.

 

Der Sehr Große Tisch, fertig behandelt; die Schraube hält die Schutzleiste.

 

Es ist gut, dass wir uns von Anfang an auf rustikal eingestellt haben, denn rustikal ist das, was wir bekommen haben — oder, positiv formuliert, wir haben eine dramatische, eigenwillige Oberfläche mit einem ganz speziellen Charakter. Vielleicht kein Tisch für eine Subbuteo-Meisterschaft, aber flach und eben und damit entsprechend den Anforderungen.

Damit sind die Schreibtische fertig. Zeit für ein Zwischenfazit. Den Sehr Großen Tisch verbuche ich als vollen Erfolg. Er ist stabil,eben und, nun, groß. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, so einen Tisch wieder selbst zu bauen. Einen graden, viereckigen Tisch, wohlgemerkt — so etwas wie den Welteroberungstisch würde ich mir dreimal überlegen. Aber jetzt habe ich es probiert und die liebe Seele hat ihre Ruh.

Beim Gesamtobjekt bin ich zufrieden. Von links nach rechts haben wir eine durchgehende und flache Tischfläche, auf der man endlos Papier und Bücher stapeln und ignorieren sortieren kann. Die Tische sind stabil bis zu dem Punkt, dass sie selbst von meinem Gewicht nicht zu beeindrucken sind. Ich habe eine Menge gelernt über Spaltenflicken, Winkelschneiden und die Macht von Elektrohobeln. Dass der Aufwand erheblich größer war als erwartet, muss ich vermutlich nicht erwähnen.

Was kommt jetzt? Regal, Regale, Regale und etwas Licht.

Fortsetzung hier

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