Sekt – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Mon, 08 Oct 2012 07:51:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Sektfrühstück am Samstagmorgen /2012/10/sektfruhstuck-am-samstagmorgen/ /2012/10/sektfruhstuck-am-samstagmorgen/#comments Mon, 08 Oct 2012 07:28:16 +0000 /?p=4905 Lesen fortsetzen ]]> Es gab einen Grund, warum es am Samstag keinen Cocktail der Woche gab. Und der hieß – Geburtstag von Frau Stevenson. Den ich im übrigen gar nicht feiern wollte, aber man hatte mir angetragen, dass es eine Sünde sei, nicht zu feiern, wenn schon mal der Geburtstag auf einen Samstag fällt. Den Grund konnte ich nachvollziehen, also lud ich einem guten, bewährten Sektfrühstück ein. Wohlgemerkt, keinen neumodischen Krimskrams wie Brunch oder sowas.

Also, keine warme Speisen, keine Salate in dem Sinne (sieht man mal vom Häckerle und dem Algensalat ab, aber das firmierte unter Fisch). Dafür das, was ich gerne bei einem Frühstück esse, wenn ich wirklich mal Zeit habe und irgendwo bin, wo ich hinterher nicht aufräumen muss.

Als da wären: diverse Brötchensorten und selbstgebackenes 18 Stunden Brot, eine Käseplatte mit unterschiedlichen Käsesorten, von denen ich ungefähr die Hälfte vorher noch nicht kannte, eine Schinken-Salami-Braten-Platte vom Dorfmetzger und eine Platte mit Räucherfischen sowie besagtes Häckerle von Frau Serienjunkie selbstgemacht und eben dem Algensalat. Außerdem hatte ich mich für einen Mettigel minus dem Igel entschieden, den ich auf einer Schüssel Eiswasser plaziert hatte, damit da nichts passiert. Wobei ich mir das hätte schenken können, weil der Hackepeter innerhalb von 30 Minuten Geschichte war.

Dazu gekochte Eier und Sol-Eier und viel Obst

Für den süssen Zahn diverse Marmeladen, Imkerhonig und Nuss-Nugat-Creme. Und da das selten reicht zusätzlich ein paar mißratene Chocolate Chip Cookies, Apple Crumble und von Frau Jugel der gute polnische Schokoladenkuchen.
Dann noch Kaffee, Tee aus dem Samowar, Säfte, Bier und Rotwein. Einen Kompromiß hatte ich beim Sekt gemacht und bin auf Crémant ausgewichen, da ich irgendwann im Laufe meines nun auch nicht mehr so kurzen Lebens mal gemerkt habe, dass ich ihn wesentlich lieber mag, weil er nicht so großperlig ist und damit besser bekömmlich. Man wird ja nicht jünger.

Und das alles, während draussen der Regen an die frischgeputzten Fenster und drinnen das Feuer im Kamin prasselte. Das Leben kann schon grausam sein.

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Pretty Woman /2012/08/pretty-woman/ /2012/08/pretty-woman/#respond Sat, 25 Aug 2012 18:48:07 +0000 /?p=4719 Lesen fortsetzen ]]> Auf der Suche nach einem Sektcocktail stieß ich auf „Pretty Woman“. Und entdeckte dabei, dass es recht viele Drinks mit Namen gibt, die sich auf Filme oder Schauspieler beziehen. Vom „Shirley Temple“ und „Fred Astaire“ hatte ich sogar schon mal gehört, und ein „Elizabeth Taylor“ wundert mich nicht, aber ein „Black Pearl“? Muss ich mal probieren, später.

Heute sind wir bei den Erdbeeren, die den Geschmack des Champagners unterstreichen, nun ja, hier eben den des schnöden Sektes. Damit stehen schon mal zwei Zutaten fest. Die Durchführung sah dann so aus:

Vier Erdbeeren, zwei Teelöffel Puderzucker und vier cl Ananassaft sollten pro Drink zusammen mit vier Eiswürfeln im Mixer verabeitet werden. Ich hab ja keinen Mixer, und wollte den Pürierstab nicht überfordern. Also den Crusher abgestaubt, das Eis durch gejagt und das Ergebnis dann dem Mixer zugemutet. Das funktionierte gut. Mit gut gekühltem Sekt auffüllen, und mit Erdbeere garnieren.

Auf dem Klavier fotografieren (wo sonst?).

Schönes Wochenende und bis Montag!

 

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