Spartipp – Wie sieht's denn hier aus? / Eigensinnig unperfekt zwischen Stadt und Land. Thu, 28 Feb 2013 18:14:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Spartipp: Nie wieder Notizblöcke! /2013/02/spartipp-nie-wieder-notizbloecke/ /2013/02/spartipp-nie-wieder-notizbloecke/#comments Fri, 22 Feb 2013 17:27:11 +0000 /?p=5631 Lesen fortsetzen ]]> Briefumschläge SteinAls ich Kind war, habe ich beim Einkaufen öfter Leute gesehen, meist ältere, die ihre Einkaufszettel auf alte Briefumschläge notiert hatten. Und in den Unterlagen der Großeltern fanden sich Briefe, bei denen scheinbar der Platz auf den Seiten nicht mehr gereicht hat. Statt ein neues Blatt Briefpapier anzufangen, wurde dann auf dem Umschlag weitergeschrieben (Merke: intime Details bitte immer im Innenteil unterbringen).

Und warum auch nicht? Kontoauszüge, Rechnungen, Post von der Krankenversicherung – so sieht im wesentlichen der Inhalt des Briefkastens regelmäßig aus, wenn man mal von der Werbung absieht. Alles in dezenten weißen oder grauen Umschlägen mit viel Platz drauf. Und wenn man Geschäftspost hat, dann ist es sogar noch mehr. Im Büro von Econitor werden die Umschläge nach dem Postlauf gesammelt und zum Bekritzeln freigegeben. Der Chef hat mir erzählt, dass er für die Firma, außer dem Briefpapier, eigentlich noch nie Schreibpapier, Notizblöcke oder ähnliches gekauft hat. Der Briefkasten liefert immer genug. Statt wie früher die Umschläge aufzufetzen, kommt jetzt ein Brieföffner zum Einsatz, danach landet das neue Schreibmaterial unter dem original Ostseekiesel auf dem Schreibtisch.

Und für meine Tochter ist es wieder völlig normal, dass Einkaufszettel auf Briefumschlägen stehen.

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Fasching naht – selbstgemachte Kostüme /2013/02/selbstgemachte-kostume/ /2013/02/selbstgemachte-kostume/#comments Mon, 04 Feb 2013 08:37:33 +0000 /?p=5450 Lesen fortsetzen ]]> Karneval naht und damit auch die Frage, was ziehe ich meinem Kinde an. Denn ob man nun Fasching mag oder nicht, in nahezu jeder Verwahreinrichtung der Republik wird gefeiert. Und natürlich möchte man sein Kind da nicht unverkleidet hinschicken. Aber für sehr viel Geld etwas kaufen, was dann genau einmal getragen wird, weil das Kind das nächste Jahr wahlweise rausgewachsen ist oder aber partout kein Ninja mehr sein will? Muß nicht sein. Daher hier ein paar gute Alternativen:

BonbonkindSweety, das süsse Kind

Alles, was man braucht sind ein altes Shirt und wahlweise eine Strumpfhose oder eine Leggins. Darauf werden dann mit Nadel und Faden jede Menge Bonbons, Gummibärchentüten und ähnlicher Süsskram genäht. Wenn man hat, kann man auch noch einen Hut oder ein Kopftuch verzieren.
Das Gesicht wird entweder mit etwas günstigem Lidschatten und Lippenstift sehr bunt geschminkt oder man gibt Honig auf Lippen und Wangen und sprenkelt bunte Zuckerperlen drüber.

TeesiebPuk, die Stubenfliege

Man nimmt ein schwarzes langärmliges Shirt und eine schwarze Strumpfhose. Die Flügel bastelt man aus Draht und zieht eine schwarze Seidenstrumpfhose drüber. Hat man noch alte Schmetterlingsflügel von einem vorherigen Kostüm rumfliegen, geht es noch einfacher, indem man den bunten Tüll einfach abschneidet, eine schwarze Nylon drüberzieht und verknotet. Zwei Gummis dran, damit man sie anziehen kann, fertig sind die Flügel.

Für die Augen nimmt man zwei handelsübliche Teesiebe, knabst die Griffe ab, verbindet sie mit einem Draht und befestigt ein Gummiband zum Befestigen an die äusseren Seiten.
Wer es sich noch einfacher machen will, setzt dem Kind einfach eine Sonnenbrille statt der Teesieb-Brille auf.

FeeFlorella, das Feenmädchen

Das Feenmädchen hat statt schwarzem Shirt und Strumpfhose das weisse Pendant an. Um die Schulter herum werden mit wenigen Stichen bunte Tücher genäht. Ebenso an den Armen und um die Taille herum. Mädchen mit langen Haaren bekommen noch ein Tuch in die Haare gebunden. Und über allem wird ein Hauch Glitter gestäubt – was man vielleicht erst im Kindergarten oder im Hort machen möchte.

Geschminkt werden die Feen in pastellartigen Tönen, wer geschickt in sowas ist, kann kleine florale Muster auf das Gesicht zaubern.

Tut-Ench-Amun, die Mumie

Auch hier dem Kinde ein Shirt und eine Strumpfhose in weiß anziehen. Und dann das Kind mit Bandagen einwickeln. Hier und da ein kurzer Nadelstich oder eine Sicherheitsnadel hilft (vorsichtig, das Kind steckt zu dem Zeitpunkt ja schon in den Klamotten), damit sich das Kostüm nicht nach 15 Minuten auflöst. Geschickterweise macht läßt man zwischen Ober- und Unterteil eine Lücke, damit die Kleinen auf die Toilette gehen können.

Das Gesicht wird einfach nur weiß mit dunklen Augenringen geschminkt.

LEGOLogo, der Legostein

Das aufwändigste Kostüm in dieser Reihe. Man überlegt sich, welche Grundfarbe man haben will. Dann wählt man Shirt und Strumpfhose in ebenjener Farbe – sagen wir mal Gelb. In einen einen ca. 1 Meter langen und 70 cm tiefen Karton schneidet man oben ein so großes und unten ein so grosses Loch, so dass man in den Karton einsteigen kann. In beide Seiten werden Armlöcher geschnitten und der Karton wird in einem knalligen Gelb angemalt. Dann nimmt man 6-8 leere und ausgewaschene Joghurtbecher, pinselt sie ebenfalls in gelb an und ordent sie in zwei Reihen wie bei einem Legostein an und klebt sie mit Sekundenkleber fest. Fertig ist der Legostein.

Wenn man will, kann man sich dann noch mit der Grundfarbe schminken.

Und dann schickt man die Kinder hinaus in die Karnevalwelt und freut sich mit ihnen, dass sie Spaß haben.

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